Montag, 28. September 2009

Der nächste Termin

3. Oktober 2009 „Gartenfreunde zu Gast“ Nr. 9

bei Christel Gottemeier auf dem Sperberhof

Für Gartenfreunde kostenfrei: Kaffee Tee wird durch den Gastgeber geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffet mit15 Uhr Kaffeetafel, dann wie immer Wanderung durch den Garten
Sperberhof 43 d 16559 Liebenwalde OT Neuholland
Telefon: 03 30 54 / 60 13 3Fax: 03 30 54 / 60 19 8
gottemeier-neuholland(at)t-online.de

Mittwoch, 23. September 2009

Die aktuelle Planung

10. und 11. Oktober Rheinsberger Töpfermarkt http://www.tourist-information-rheinsberg.de/de/home/15-rheinsberger-toepfermarkt.html

10./11. Oktober „Offene Gärten“ in Berlin & Potsdam http://www.open-garden.de/

17. Oktober, Besuch im Hofgärtner-Museum des Schlosses Glienicke und geführter Rundgang (SPSG-Gartendirektor Prof. Michael Rohde oder Dr. Wacker) durch den Park von Schloss Glienicke . Anschließend Kaffeetrinken & fachsimpeln in der „Remise“ oder Gasthaus „Moorlake“ GESELLSCHAFT ZUR FÖRDERUNG DER GARTENKULTUR E.V. kult@hasselkult.de oder Christa Hasselhorst, 0172 – 32 00 349

17. Oktober Sechster Tag des Apfels in Menz Informatives, Schmackhaftes und Wissenswertes rund um die paradiesische Frucht. Obstausstellung mit Jürgen Sinnecker (Kleines Umweltbüro Zehdenick) Wanderungen zur Streuobstwiese mit der Naturwacht Stechlin-Ruppiner Land. Führungen durch den Sinnesgarten am NaturParkHaus Stechlin in Menz Ort: Regionalwerkstatt Stechlin in Menz Dauer: 10.00 – 15.00 Uhr
NaturParkHaus Stechlin, 033082 51210

10. November, ca. 19 Uhr Dia-Vortrag „Gärten im Film“
Dia-Vortrag „Gärten im Film“ von der Expertin Frau Glabau, die zu diesem Thema ein ebenso spannendes wie kenntnisreiches Buch verfasst hat ( u.a. Gärten, in denen der Film über den berühmten französischen Koch Vattel (mit Gerard Depardieu) gedreht wurde oder Peter Greenaways Mystery-Thriller „Der Kontrakt des Zeichners“). Ort: Schwartzsche Villa in Steglitz GESELLSCHAFT ZUR FÖRDERUNG DER GARTENKULTUR E.V. kult@hasselkult.de oder Christa Hasselhorst, 0172 – 32 00 349

Samstag 21. November „3. Winterlicher Scheunenmarkt in Annenwalde“ von 10 bis 18 Uhr in der Gutsscheune Annenwalde Gänsekeulenessen, Holunderwein, Gefilztes, Gestricktes von 40 Ausstellern aus der Uckermark und Region, Glühwein, Künstler- und Handwerkermarkt, Kutschfahrten, Feuerwehr, Theater für Kinder Kontakt: Kitty Weitkamp, Landladen Annenwalde, Tel: 03987/ 704524 Email: gestuet.annenwalde@googlemail.com

Samstag 5. Dezember Menzer Adventsfest
Die Menzer Adventsstube lädt ein Eine besinnliche Einstimmung auf das Weihnachtsfest, mit Ausstellungen, weihnachtlichen Basteleien und vielen Möglichkeiten zum Schmecken, Riechen und Hören. Treff: 11.00 Uhr, Regionalwerkstatt Stechlin in Menz, Tel.: 033082 51210 Dauer: ca. 5 Stunden, Leitung: Johanna Dalchow, „Förderverein Naturlandschaft Stechlin und Menzer Heide“ e.V.

Das neue Jahr 2010

10. und 11. April 2010 Elfter Berliner Frühlingsstaudenmarkt
09 bis 18 Uhr im Botanischen Garten

17. und 18. April Keramik- und Kunsthandwerkermarkt in Rheinsberg
Noch ohne Datum / im April: - Naturkunstwerk in Kraatz bei Manuela Röhken /- Pflanzentauschbörse in Klein-Mutz

8. Mai 2010 Fünfter Fürstenberger Gartenmarkt in der Alten Reederei http://www.altereederei.de/

30. Mai 2010 um 15 Uhr „Gartenfreunde zu Gast“ Nr. 10 bei Familie Ilja und Stephan Rudat im Bartelshof in 16798 Fürstenberg / Altthymen Für Gartenfreunde kostenfrei: Kaffee Tee wird durch den Gastgeber geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffet mit
„Gartenfreunde zu Gast“ Nummer 11 bei Familie Schuhmann im Röblinseeviertel in Fürstenberg Für Gartenfreunde kostenfrei: Kaffee Tee wird durch den Gastgeber geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffet mit

5. und 6. Juni 2010 Offene Gartenpforte an der Oder http://www.odergaerten.de/

Montag, 7. September 2009

Tja.... immer bleiben offene Fragen

Liebe Julia, dann geb ich das Dankeschön mal an die lieben Gäste zurück. Es hat uns Spaß
gemacht. Wirklich. Nur eine Frage blieb zurück: Wie hießen die ganzen Tomaten, die bei uns
zurück blieben? Viele Grüße Harald

Gartenfreunde zu Gast am letzten Samstag


Nachdem der Vormittag Regen präsentierte, schien die Sonne so grell, dass die meisten sehnsüchtig an ihre Sonnenbrille dachten....natürlich gab es wieder eine tolle Tafel und die Gastgeber hatten alles prächtig vorbereitet. Nochmals vielen Dank !

Natürlich gab es auch wieder viele, leckere Gebäcke...

Unabgesprochen hatten sich die Gartenfreunde alle für Muffins entschieden....gab es die Formen gerade irgendwo im Discounter ?

Rambow und Christine, die Hillebrandschen Laufenten


Der absolute Clou sind die die selbstbewussten indischen Laufenten, Vertilger der Schnecken im Garten und ansonsten einfach Flaneure, wie sie schmucker nicht vorstellbar sind. Wenn ich recht erinnere heissen sie Rambow und Christine und sie da, einen Blogbeitrag unseres eigentlich mmer bloggenden ( wann ist der im Garten ??? ) Freundes Harald zum Start der Laufenten habe ich auch gefunden.

Und nicht nur Erfahrungen, sondern auch Tomatensamen werden getauscht...


Bei der gemütlichen Runde der Gartenfreunde plaudern wir diesmal über das Sammeln: was da so alles rauskommt ! Gudrun hat als Tomatensammlerin "zufällig" einige bei - und alle interessierten nehmen sich welche, um selbst Samen zu ziehen. Also ob das was wird.... Der Tip der Tomatenprofis: in Wasser einlegen und erst dann trocknen. Im Frühjahr wird berichtet !



Zum Traumgarten gehören auch Kätzchen


Na und dann auch noch sowas: Harald Hillebrand
präsentiert den Pelztiernachwuchs....schnell wieder zurück zur Mutter, damit keiner
die Kleinen einpackt.




Die Gastgeberin Martina präsentierte den Gemüsegarten


...in dem alles wunderbar wächst. Für die sonst mit Sandboden und Kleinsttomaten
nicht gerade verwöhnten Brandenburger eine wahre Augenweide.

Gartenfreunde zu Gast am letzten Samstag

So farbenfroh präsentierte sich der spätsommerliche Garten der Gastgeber

Immobilie zu verkaufen !

Hier der Blick vom zauberhaften Holzpavillion durch den Gemüse- und Rosengarten hin zum Haus.

Hillebrands verkaufen ihren Traumgarten

Immobilien Oberhavel: Haus mit großem Garten in ländlicher Idylle
von xrotbartx Pro @ 31.08.2009 – 16:27:13
Das Einfamilienhaus mit Gästewohnung und liebevoll gestaltetem Bauerngarten im Löwenberger Land, OT Glambeck, sind ab sofort zu verkaufen. Auch Mieten ist möglich.Preis: 81.000 Euro.

Das Haus (ca. 90 m2 Wohnfläche) hat 4 Zimmer und 2 Veranden, dazu Küche, Bad und Kammer. Es ist teilunterkellert und das Dach ist zum Teil ausgebaut.Angebaut ist eine separate Maisonette-Wohnung (ca. 45 m2 Wohnfläche), bestehend aus 2 Zimmern, Bad und Kochnische. Auch als Atelier oder Büro nutzbar.An Nebengelass sind vorhanden: 1 Holzschuppen, 1 Werkstatt und 1 Doppel-Carport sowie ein Gartenpavillon.Der Bauerngarten ist ca. 900 Quadratmeter groß und liebevoll gestaltet mit Gemüsegarten, Rosengarten, Steingarten, Teichlandschaft und Obstbaumwiese.Das ganze Grundstück hat 1358 Quadratmeter.Kein Makler - keine Provision!
Anbieter:Harald HillebrandGlambeck 316775 Löwenberger Land, OT GlambeckTel./AB: 033086/70697Mobil: 015209494499eMail: h.hillebrand@gmx.de
Wohnen, wo andere Urlaub machen:Das Dörfchen Glambeck befindet sich im Landkreis Oberhavel/nördliches Berliner Umland, mitten im Dreieck Löwenberg/Mark - Gransee - Lindow/Mark, und grenzt einerseits an den Harenzackenwald und andererseits an die Meseberger Heide. Der Glambecker See lädt zum Baden ein und das gut ausgebaute Netz von Nebenstraßen ist beliebt bei Radfahrern, Wanderern und Skatern.

Donnerstag, 3. September 2009

Samstag: Gartenfreunde zu Gast

Liebe Gartenfreunde,

die Vorfreude steigt: am kommenden Samstag sind wir zu Gast bei Hillebrands !

05. September 09 „Gartenfreunde zu Gast“ Nummer 8 ab 15 Uhr
bei Familie Hillebrand Glambeck 3, 16775 Löwenberger Land
Tel. 033086 70697, mobil: 015209494499
Bauerngarten Glambeck:
www.bauerngarten-glambeck.de

Für Gartenfreunde kostenfrei:
Kaffee Tee wird durch den Gastgeber
geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffet mit

Nicht vergessen, rechtzeitig Kuchen backen, Samen zum Tauschen mitnehmen und vor allem wie immer gute Laune mitbringen....wir sehen uns 15 Uhr !


Herzlichst - Julia
Impressionen aus dem Garten: Oscar-Maria

Aus der Serie Menschen und ihre Gärten

"Phloxduft im Rosengarten"
Hinter ihrer Blumenwerkstatt hat sich Petra Hauptmann ein Reich der Stille geschaffen
Artikel aus dem Oranienburger Generalanzeiger vom 29.8. Von Petra Wolf

Seit 13 Jahren betreibt Petra Hauptmann in Bergfelde ihre "Blumenwerkstatt". Dass sich dahinter ein wunderschöner Ziergarten befindet, wissen nur diejenigen, denen Einlass durch das Gartentor gewährt wird. Als Rosen- und Lavendelgarten hatten wir ihren Garten angekündigt. Doch Mitte August sind viele der schönen Rosen bereits verblüht. Dafür ist der Phlox zur Hochform aufgelaufen und lockt mit Farben und seinem süßen Duft, der über dem Garten liegt. Petra Hauptmann sitzt entspannt inmitten der Blütenpracht und liest. Sie hat Urlaub und gehört wohl zu den wenigen Gärtnerinnen, die ihr grünes Paradies auch wirklich genießen können, ohne ständig an die dringend notwendige Arbeiten darin zu denken.

Als die Ur-Bergfelderin vor 24 Jahren mit ihrem Mann in das Haus mit dazugehörigem Garten zog, bekam sie auf dem über tausend Quadratmeter großen Grundstück nur eine kleine Ecke zugeteilt. "In der Mitte standen Hühnerställe und eine Blechgarage", erinnert sie sich. Als das Ehepaar später Haus und Grundstück kaufte, wurde alles rückgebaut und ein reiner Ziergarten angelegt. Den Mittelpunkt bildet ein großer Holzpavillon, den Thomas Hauptmann aus Abrissmaterial des "Schwarzen Adlers" selbst gebaut hat. Die Gaststätte in Mühlenbeck musste vor Jahren einem Supermarkt weichen. Bei Baugrunduntersuchungen machte der Archäologe dort bedeutende landes- und ortsgeschichtliche Funde. Unter anderem wurden zwei Holzkastenbrunnen aus den Jahren 1233 und 1268 und ein gut erhaltener Feldsteinbrunnen aus dem 17. Jahrhundert freigelegt. Rings um den Pavillon hat Petra Hauptmann einen Staudengarten angelegt. "Im Frühjahr blühen hier 30 Sorten Tulpen und Narzissen", erzählt sie. Das Sommerbild bestimmen neben Rosen, Lavendel und Phlox auch Sedum, Funkien und verschiedene Purpurglöckchen. Den gepflasterten Weg zum Pavillon säumt eine Kastanie, die Hauptmanns ebenso selbst gepflanzt haben wie die Rotbuche zwischen den Rosen und die Linde. Die Reste des alten, umgestürzten Pflaumenbaums stehen als Holzskulptur im Garten.
Einen Pool besitzt die Familie nicht, aber ein originelles Schwimm-Fass. In dem wurde vor vielen Jahren in einer Dresdner Brennerei noch Schnaps gebrannt. Das Pendant stammt aus einem Toskana-Urlaub. Es ist wesentlicher kleiner, so dass sich darin nur zwei Goldfische tummeln.
Der Staudengarten nimmt nur einen Teil des gesamten Grundstücks ein. Im hinteren Bereich wäre zwischen zahlreichen Laub- und Nadelgehölzen noch Platz für einen Gemüsegarten. Den will Petra Hauptmann im kommenden Jahr anlegen, um sich gesund aus dem eigenen Garten zu ernähren.

Die 44-Jährige ist Hebamme und hat acht Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Im Jahr 1990 wurde ihre Tochter geboren, der Sohn war bereits vier Jahre alt. Diese Zeit nach der Wende war keine gute Zeit für Hebammen. "Es gab immer weniger Babys, und ich wollte aus dem Schichtdienst raus", begründet Petra Hauptmann ihren Wechsel zur Hauskrankenpflege. Dann hörte sie von speziellen Förderungsmöglichkeiten für Frauen, die sich selbstständig machen wollten und sie beschloss: "Ich gründe ein Blumengeschäft." Sie wollte zu Hause sein wegen der Kinder, und das Gebäude auf dem Grundstück war vorhanden.
Als die Bergfelderin vor 13 Jahren ihre "Blumenwerkstatt" eröffnete, war das wie ein Sprung ins kalte Wasser. "Ich hatte keine Ahnung und machte das einfach aus dem Bauch heraus." Doch von den gängigen Blumenläden war sie enttäuscht. Standard-Sträuße mit Schleierkraut und Farnblättern wollte sie nicht. "Ich mache keinen Standard", sagt sie heute selbstbewusst, nach dem sie Kurse an der Volkshochschule besuchte und sich vieles selbst angeeignet hat. "Und das Gefühl für Farben hat man in sich", ist sie überzeugt, "dafür braucht man keine Ausbildung".
Da auch ihr Mann selbstständig ist, haben beide harte Zeiten hinter sich. Doch damit lernt man umzugehen, und inzwischen reagieren beide bei einem momentanen Engpass nicht mehr so schnell panisch, betont Petra Hauptmann.

Im Laufe des Jahres finden in ihrer Werkstatt zahlreiche Veranstaltungen statt, die immer so gut besucht sind, dass eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. So findet im September eine Lesung mit Nora Northmann aus Hohen Neuendorf statt, von deren Buch "Windschiefe Leute" Petra Hauptmann begeistert ist. Lesen gehört ebenso zu ihren Hobbys wie das tägliche Joggen. Und sie hat Pläne für das kommende Jahr. Seit sie in diesem Sommer in Schottland war, kam ihr die Idee, es in ihrem Haus mit bed & breakfast zu versuchen. Dann könnten ihre Gäste auch unter dem Holzpavillon sitzen und den schönen Blumengarten genießen.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Offener Garten bei Hillebrands

Der Bauerngarten Glambeck, Glambeck 3, 16775 Löwenberger Land von Marina und Harald Hillebrand öffnet am 8. August 2009, von 10 bis 16 Uhr, seine Pforte für interessierte Besucher. Und diesmal haben wir noch ein zusätzliches Highlight: Metallkünstler und Kunstschmied Uwe Thamm aus Zehdenick stellt seine inzwischen berühmten Skulpturen aus. Und zwar nur an diesem einen Tag. Wir wollen zeigen, dass es nicht immer Gartenzwerge sein müssen - auch Skulpturen aus metallenen Gebrauchsgegenständen passen in den Garten und verschönen ihn.Zu sehen gibt es (neben dem Bauerngarten) auch ein wenig Malerei. Je nach Wetter werden Blumenaquarelle von Marina Hillebrand und Landschaften in Öl und Pastell von Harald Hillebrand ausgestellt.Außerdem bietet der Kneipp-Verein Oberhavel e.V. Anregungen, wie man sich natürlich fit und frisch hält. Und Marina Hillebrand wird einige Leckereien vorbereiten, die meisten aus dem eigenen Garten.
Herkommen und Schauen lohnen also auf jeden Fall. Und wer sich noch nicht entschließen kann - am 1. August gibts in den folgenden Zeitungen eine ganzseitige Vorschau für diesen 8. August. Und zwar im Oranienburger Generalanzeiger, in der Gransee-Zeitung und dem Ruppiner Anzeiger (alle unter www.die-mark-online.de).

Frauengespräche

Ute Boehm und Julia in den Gärten der Welt

Unser zwei kleinen Katerchen...

Carl und Oscar im Garten...

Donnerstag, 25. Juni 2009

Der Rosenverkaufsgarten in Marihn - für alle Freunde englischer Rosen

Musik - und Rosenfest in Schloß MArihn

27. /28. Juni Musik- und Rosenfest in Schloß Marihn
http://www.schloss-marihn.de/index2.html
Sonntag, 28. Juni 2009 11:00 Uhr Gypsy Swing à la Django Reinhardt mit Diknu Schneeberger Trio 15 Euro 14:00 Uhr "Zauber der Gitarre - Wie kommt der Klang in die Gitarre". Ein Exkurs über Akustik- und Bauformen der Gitarre mit Gert Esmyol, Gitarrenbaumeister8 Euro 15:30 Uhr "A Woman's Voice", Christina Lux, Singer & Songwriter à la Joan Baez 15 Euro 17:00 Uhr Meet the Artists. Künstler des Festivals im Gespräch. 19:30 Uhr "Spanish Guitar Night"Los Romeros - Royal Family of the Guitar, Pepe Romero, Neubrandenburger Philharmonie, Leitung: GMD Stefan MalzewProgramm: Joaquin Rodrigo - Concierto Andaluz & Concierto de Aranjuez35 Euro, erm. für Schüler, Studierende, Auszubildende 20 EuroTagesticket 60 Euro Tages-/Abendkasse vor OrtDer Garten von Marihn Hofstraße 1-317219 Marihn 03962 22 19 30Kartenvorverkauf unter www.theater-und-orchester.deService Neubrandenburg 0395-569 98 32 und servicenb@landestheater-mecklenburg.de; Service Neustrelitz 03981-206 400 und servicenz@landestheater-mecklenburg.deoder www.ticketonline.de

Bericht über die Gartenfreundin Puttins

KULTUR: Auch der Dalmatiner kreiert mit

Katharina Puttins feiert heute ihren 65. Geburtstag / Ihre Kunstrichtung heißt "Arte povera"
GRANSEE - Es lohnt sich, an der Galerie "Steinreich", sollte sie geschlossen sein, einmal näher zu treten, die Hand über die Augen zu legen und durch die Fensterscheiben zu sehen. Der Blick wird gefangen von drei lebensgroßen Gesellen, in Gewänder gehüllt und mit allerlei
Utensilien ausgestattet -- "Ritter, Tod und Teufel" stehen da, gleich in der Mitte des Raumes, unübersehbar für Neugierige vor der Tür und Galeriegäste drinnen. "Der berühmte Holzschnitt von Albrecht Dürer hat mich zu diesen Skulpturen inspiriert. Ich finde, sie sind ein schöner Blickfang, wenn man in die Galerie schaut", sagt Katharina Puttins, die die Figuren schuf und gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Peter Norman die Galerie in der Granseer Rudolf-Breitscheid-Straße mit Leben füllt. Der größere Ausstellungsraum ist karg eingerichtet, aber in jedem Winkel steht ein Kunstwerk, an jeder Wand und in den Ecken gibt es etwas zu entdecken. Herzstück ist momentan eine einfache Wäscheleine, die im hinteren Bereich quer durch den Raum gespannt ist. An ihr hängen Hochglanzfotos -- ein neues Projekt des Künstlerpaares zum 200. Todestag von Königin Luise von Preußen im kommenden Jahr. Die "Galerie auf der Leine" besteht aus Landschafts- und Detailfotografien von Peter Norman sowie historischen Bildern, alles liebevoll in ein einheitliches Format gebracht. Ergänzt wird die Bilderausstellung noch durch ein bewegliches Kunstwerk von Katharina Puttins. Die mobile Ausstellung wandert dann 2010 den Königin-Luise-Weg entlang -- von Hohenzieritz bis nach Berlin-Charlottenburg.
Katharina Puttins liebt das, was sie tut. Das sieht man in ihren Werken und es wird ganz offenbar, wenn sie darüber spricht. Heute feiert sie ihren 65. Geburtstag, aber die Künstlerin ist gern im viel zitierten "Unruhe"-Stand. Ursprünglich machte Katharina Puttins eine Ausbildung zur Laborhelferin und arbeitete als Betriebsfotografin. In diesem Beruf habe sie ihr Auge
geschult. "Und sie gibt mir jetzt wertvolle Tipps für meine Arbeit", sagt ihr Lebensgefährte Peter Norman. Die beiden leben in Hennigsdorf, ihr künstlerisches Wirken haben sie aber nach Gransee verlegt. "Ich suchte nach einem Atelier, das groß genug ist, um auch meine
Sammelleidenschaft tragen und alle Utensilien beherbergen zu können", erzählt Katharina Puttins. Schließlich wurde sie in Gransee fündig und arbeitet in einer alten, großen Scheune an ihren Werken und kann das Gesammelte aufbewahren -- oder gleich wieder zu einer Skulptur oder einem Bild verarbeiten. "Arte povera" (italienisch "arme Kunst") heißt
ihre Kunstrichtung, ein in den 60'er Jahren vom Kunstkritiker und Kurator Germano Celant geprägter Stil. Alte Dinge werden zu neuen Inhalten geformt. So sind "Ritter, Tod und Teufel" teilweise aus alten Behältnissen und Stoffresten entstanden, die andere in den Müll werfen. Getrocknete Blätter vom Ginkgo-Baum ergeben, aufgehängt an ein Malergitter und mit
einzelnen Worten und Versen beschriftet, das Gedicht "Ginkgo biloba" von Johann Wolfgang von Goethe. Eine Skulptur aus Gasbeton, Katharina Puttins Lieblingsmaterial, trägt ein Holzbein, das sie der Apportierfreude von Dusty, ihrem Dalmatiner, zu verdanken hat.
Katharina Puttins illustriert gern die Gedichte ihres Partners und organisiert Lesungen, die durch Musik und Verkleidungen immer etwas Besonderes sind. Die beiden Künstler verfügen über ein engmaschiges Netz aus Künstlerkontakten, das dafür sorgt, dass ihnen so schnell nicht
langweilig wird. "Das geht ganz unkompliziert: Man fragt, ob ein Musiker mal in der Galerie spielt und dafür male ich ihm eine neue Fahne." Ihre Liebe zur Kunst sehen sie idealistisch und schmeißen auch mal eine Gratisrunde Sekt und Schmalzstullen für die Granseer, die zu Lesungen und anderen Veranstaltungen kommen. "Mir ist es wichtig, dass die Menschen zu uns kommen und durch unsere Kunst einen Denkanstoß bekommen", erklärt Katharina Puttins. Für eigene Denkanstöße gönnt sich die Künstlerin zu ihrem Geburtstag eine Reise zur Oper in Verona, natürlich gemeinsam mit ihrem Partner. Vielleicht gibt es darüber dann
bald einen spannenden und kunstvollen Reisebericht bei Schmalzstullen und Sekt in der Galerie "Steinreich". Die Galerie "Steinreich" wird nach Vereinbarung für Besucher geöffnet,
Kontakt ist unter Katharina Puttins Nummer möglich, 0174/3 72 40 27. (Von Marie Prott)

Sonntag, 14. Juni 2009

Impressionen vom Gartenmarkt


Schloß Liebenberg Gartenmarkt - Blumentaxi

Dekorationsobjekte


Schloßpark



Montag, 8. Juni 2009

Die nächsten Termine

13. Juni 10 bis 14 Uhr Zeitungsaktion vom Generalanzeiger ( offen für alle ) „Menschen und ihre Gärten“ Geöffnet ist der naturnahe Garten der Familie Hirtz in Hohen Neuendorf, Heinrich-Heine-Straße 39. Mit dabei sein wird der Landschaftsgärtner Uwe Peglow, der den Garten ebenfalls gestaltet hat, einige Bücher herausgegeben hat und über profunde botanische Kenntnisse verfügt. Bei der Zeitungsaktion bieten die Gastgeber je nach Möglichkeit Kaffee und Gebäck zum Verkauf.

13. Juni Hofffest und Kunsthandwerkermarkt im Haus Vogelgesang in Lychen www.hausvogelgesang.de von 10 bis 18 Uhr Vogelgesangstrasse 4

13. und 14. Juni Gartenmesse auf Schloss Liebenberg bei Gransee „GARTENWELT“ http://www.diegartenwelt.de/orte_2007/inhalt_liebenberg.html

13. und 14. Juni Offene Gärten in Mecklenburg-Vorpommern
http://www.offene-gaerten-mv.de/

13.und 14. Juni Offene Gartenpforte in Eden ( Oranienburg )
http://www.offene-pforte-oranienburg.de/termine/termine.htm

20. Juni Tagesreise der Gartenfreunde Seenland zur Bundesgartenschau nach Schwerin An diesem Samstag findet der Spaziergang der Sinne statt. Wer Intersse hat, bitte bei mir Bescheid geben über Email oder Funk.

27. Juni Reise zum Musik- und Rosenfest in Schloß Marihn
http://www.schloss-marihn.de/index2.html

4. Juli 11 bis 16 Uhr, Zeitungsaktion vom Generalanzeiger ( offen für alle ) „Menschen und ihre Gärten“ Geöffnet ist der Landschaftsgarten der Familie Lehnert in Freienhagen,
Ernst-Thälmann-Weg 10. Herr Lehnert hat einen kleinen Betrieb für Garten- und Landschaftsbau.

4. und 5. Juli Offene Gärten Berlin und Umland zu Taglilien
www.offene-gaerten-berlin-umland.de

4. Juli Tag des Offenen Naturgartens in Zernikow Tel. 033082 40988 Kontakt: Maren Born, Espressobar http://www.stechlin-ruppiner-land.de/espressobar-kontakt

Impressionen von der Reise an die Oder 6.6.

am Samstag gab es wieder viele Offene Gärten, in Potsdam und Berlin, in Oranienburg und an der Oder.Es fällt es nicht leicht auszuwählen und wenn man es tut, stellt sich vor Ort immer noch etwas andres heraus, als was die Beschreibung vorab in der Vorstellung ergab - immer aber ist es überraschend und informativ.Auch wenn der Wetterbericht mit seiner Regenansage manche schreckte, waren es dann doch überall sehr viele Interessenten, so dass man die Gärten gut daran erkennen konnte, dass überall die Autos vor den jeweiligen Grundstücken parkten. Unsere Reise zu den Odergärten war ganz wunderbar und wie ein Erholungsurlaub.Insbesondere der allererste Garten bot mit seiner Raumgestaltung, einem außergwöhnlich großen Hügel mittig auf dem Grundstück, etwas ganz Besonderes dar. Schön war auch wieder zu erleben, wie vielfältig die Lebensentwürfe sind, wie ähnlich dann aber doch alle Gartenfreunde in ihrem Engagement sich einbringen, nicht nur was Pflanzen betrifft, sondern häufig auch bei der Gestaltung von sozialen Räumen.

Alle Fotos sind zu sehen unter: http://picasaweb.google.de/Wasserhaus/ReiseZurOder66#
Jetzt blühen sie wieder....jedes Jahr im Juni ist die schönste Zeit, die einmalblühenden Rosen über dem Lesegarten sind ein Traum.

Freitag, 5. Juni 2009

Impressionen von der Reise nach Paris


Wunderbare Rosen im Garten von Rodin - aber nicht nur da

Reise der Gartenfreunde 6. Juni an die Oder

Morgen 9 Uhr startet die Reise zu den Odergärten auf dem Markt in Fürstenberg
GARTENFREUNDE Reise zu den Odergärten

6. Juni 2009
Treff der Gartenfreunde viertel vor 9 Uhr auf dem Marktplatz Fürstenberg, ggf. noch Kaffee nehmen im Café, dann geht’s 9 Uhr los über Gransee ( 9.20 ) Zehdenick (9.50), Liebenwalde, Eberswalde. Hohenfinow, Bad Freienwalde, Wriezen, Neutrebbin Reise im Privat-PKW - keine Anmeldung erforderlich
Transferzeiten zwischen den Höfen etwa 10 Minuten

Ankunft max. 11.30 Uhr im 1. Garten Martina und Thomas Pfnister Hauptstr. 100 15320 NeutrebbinDenkmalgeschütztes Fachwerkensemble mit blühendem Hofgarten. Dazu Nach alten Vorbildern angelegter Bauerngarten und als drittes Landschaftsgarten mit Hügel, Wasserfall, Felsenkeller und Grundwasserteich. 100 verschiedene Rosensorten Rundweg zum Aussichtspunkt mit weitem Blick ins Oderbruch. www.gartentrilogie.de

12.30 Uhr 2. Angergärten Neulewin Über 200 Jahre alte Gärten beidseits des Lewingrabens in der Dorfaue, die schon Fontane begeisterten / Alternative Garten Sigrid Lüneburg in Neulewin 10116259 Neulewin

13.30 Uhr 3. Garten Stefan und Kerstin Hessheimer Poststrasse 12 15324 Groß Neuendorf Imbiß / Wildromantischer Bauengarten mit Kräuter und Gewürzpflanzen, leuchtendem Mohn, Galerie, Schauflechten mit Korbmacherin

15.00 Uhr4. Teresenhof von Sabine Grauel und Jutta Krause Ausbau 10 15306 Gusoweinsames Loose-gehöft, Rasenlabyrinth, Sommerkapelle im Stall, Kletterbaum, Bauengarten .

16.00 Uhr 5. Garten Gerd Giese Karl-Liebknecht-Platz 9 15306 Gusow Interessant gestalteter Garten mit vielen selbst entworfenen und angefertigten Skulpturen. Große Vielfalt an Pflanzen und Ziergehölzen. Beerensträucher, Obstbäume, Kräuter- und Gemüsebeete. Schöne Ruheplätze findet man am Teich und unter schattigen Bäumen.

Dann über die B 167 zurück: Wriezen, Freienwalde….

Aktionskreis „Gartenfreunde Seenland“c/o Hofgarten in der Alten ReedereiBrandenburger Strasse 3816798 Fürstenberg / Havel Funk: 0173 6085086 Email: wasserhaus@gmx.net
www.fuerstenberger-gartentag.blogspot.com

Sonntag, 17. Mai 2009

Altstadtfest am 16. Mai / Aus der MAZ

ALTSTADTFEST: Der neue Stolz von Fürstenberg
Minister Reinhold Dellmann: Die Stadt ist im Landeswettbewerb in der engeren Wahl

FÜRSTENBERG - Es gibt Feste, die zaubern Sonne ins Gemüt und lassen Gesichter erstrahlen. Das Fürstenberger Altstadtfest gehörte am Sonnend dazu. Selbst Klärchen zeigte sich Punkt 14 Uhr zur Eröffnung des neuen Wasser-Wander-Rastplatzes. Das beflügelte auch Minister Reinhold Dellmann, Staatssekretär Dietmar Schulz und Bürgermeister Robert Philipp. Sie lobten die gelungene Stadtentwicklung. Die investierten 1,8 Millionen seien gut und nachhaltig ausgegeben. Minister Dellmann unterstrich, dass passend zum Tag des offenen Unternehmens das „wunderbare Altstadtfest“ in einer schwierigen Zeit leistungsstarke regionale Unternehmen zeigt, die zusammen mit den Akteuren vor Ort ein weiteres attraktives Stadtbild schufen. Vor allem Tourismus und Naturschutz hätten ihren Frieden gemacht. Fürstenberg sei in der engeren Wahl für den landesweiten Innenstadt-Wettbewerb. Und Staatsekretär Schulze erklärte: „Die gelungene Verbindung von Tourismus und Großschutzgebiete lebt Fürstenberg nun vor.“
Auch bedankte sich der Staatsekretär bei den Fürstenberger Anglern, die 20 Tage lang über 10 000 Fische in der Kastenreuse am Fisch-Kanu-Pass zählten und eine reiche Artenvielfalt vorfanden. Dann gab es Auszeichnung und Ehrungen: Für die Politiker, einschließlich des Fürstenberger Stadtverordneten Vorstehers Lutz Wilke, einen Fürsti und für die neuen Landschaftsführer Urkunden. Besonders jubelten die drei Sieger im Gartenwettbewerb Heinrich Gaumer, Julia Witt und Sigried Lorenz über Präsentgutscheine und Rabattevorteile im Baumarkt. Nahezu unbemerkt blieb, dass Minister, Staatsekretär und Bürgermeister am Fisch-Kanu-Pass in Boote stiegen und die neue Havelpassage testeten. Unbemerkt, aber passend zur Stadtparty, wurde zudem die Straßenkreuzung „Alte Ravensbrücker Dorfstraße/Ecke unter den Linden“ fertig und die leidige Ampel abgeschaltet.
Daniela Spanka in der Gartenküche
Zum Stadtfest in Fürstenberg werden die drei schönsten Gärten am Wasser ausgezeichnet. Wir sind dabei !
Später ging es dann sogar aufs Wasser...
Ingrid und die neubrandenburger Gartenfreunde haben eine schattige Ecke gefunden.
Wunderbare Lavendelseifen und Öle hatten Ute Boehm und Saskia aus Linow mitgebracht.

Überall im Garten gab es kleine Gruppen, die meisten hatten sich einen schattigen Platz gesucht.
Wunderbare Flötenmusik begleitete diesmal den Gartentag .

Dienstag, 5. Mai 2009

Bericht über den Gartentag aus der Märkischen Allgemeinen

HOBBY: Gartenpoesie an der Havel Die Alte Reederei in Fürstenberg öffnete am Sonnabend ihre Tore zum 4. Gartentag / Über 100 Gartenliebhaber kamen FÜRSTENBERG - „Im Maien ist’s lieblich und schön. Die Pforten der Erde, die schließen sich auf. Und lassen so manches Blümlein herauf. Da herzt man, da scherzt man, da freuet man sich. Da singt man, da springt man, da ist man fröhlich." Fast scheint es, als wäre das Mailied beim Fürstenberger Gartentag
entstanden, dass einst die Romantiker Achim von Arnim und Clemens Brentano
dichteten. Besser lässt sich die Atmosphäre des 4. Gartentages in der Alten Reederei nicht beschreiben. Ein Wohlfühlnachmittag im Grünen, ein Gartenfest wie bei Freunden, das mit der mittelalterlich und kirchlich inspirierten Hausmusik der Familie Wittig-Herold aus Dresden musikalisch bereichert wurde. Ihre Flöten hatten die Freunde von Juliane Witt und Michael Wittke, den Gartentagorganisatoren, ganz spontan zum grünen Tag an der Havel
mitgebracht. Mit ihren leisen, melodischen Tönen und den hübschen Sommerkleidern der
Mädchen waren sie ein Teil der Idylle. Ihre zurückhaltende Art passte zum
Tausch und Plausch, zum Pflanzenverschenken, Verkaufen oder Kaufen. Die zehn
Aussteller – Standgebühr ein Kuchen –, viele Hobbygärtner, Kaffeeausflügler
und einfach nur Neugierige hatten zwischen 14 und 18 Uhr die Qual der Wahl.
Selbst Apfelspezi Jürgen Sinnecker war auf einen Kaffee aus Zehdenick
herüber gekommen. Doch dabei blieb es wie bei den meisten Besuchern nicht.
Am Ende ging Sinnecker mit einem Beutel Pflanzen Nachhause. Gerd Hinrichsen
aus Althymen ist „wegen der Atmosphäre" jedes Jahr dabei. Dieses Mal lachten
ihn mindestens ein Dutzend Tomatenpflanzen an, denen er in seinem großen
Garten nun „Asyl gewähren will", wie er immer wieder schmunzelnd erzählte.
Angeboten wurden normale und ganz besondere Gartengewächse, daneben von
Ingrid Raeder gestaltete Postkarten oder eine ganze Palette spezieller
Lavendelprodukte, die Ute Boehm aus Linow mitgebracht hatte. 40 Gießkannenschwenker gehören inzwischen zum Aktionskreis „Fürstenberger und Gartenfreunde Seenland". Sie treffen sich nicht nur einmal im Jahr in der Alten Reederei. Sie besuchen sich gegenseitig und zeigen ihre blühenden Refugien. Sie reisen gemeinsam zu grünen Paradiesen. Am 6. Juni geht es zum
Tag der offenen Gärten an die Oder. Das alles erzählte Juliane Witt zwischen Hin- und Hersausen, Begrüßen und Auskunfterteilen oder schnell mal ein paar Feilchen ausgraben. Sie hatte sich ein unübersehbares Julia ans Chefrevers geheftet. Gartenkultur ist ihr Thema. Als Bürofrau, die in Berlin ihre Brötchen verdient, hat sie nur am Wochenende Zeit, gestalterisch zu Hacke und Spaten zu greifen. Wichtig war ihr dabei, ein pflegeleichtes Wohnzimmer im Freien zu schaffen, in dem die Pflanzen nicht so sensibel sind, auch mal einen fliegenden Ball spielender Kinder oder einen Hund, der herumschnüffelt, aushalten. Ihr Credo von einem kulturvollen Garten versucht sie nun seit vier Jahren nicht ohne Echo den Kleingärtner Fürstenbergs sowie
aus der Umgebung zu vermitteln. Umsetzbare Ideen bot der 4. Gartentag reichlich. (Von Margot Schöning)

Dienstag, 7. April 2009

Einladung zum 4. Fürstenberger Gartentag


Am Sonnabend, dem 2. Mai 14 Uhr bis 18 Uhr
findet im Garten der „Alten Reederei“,
Brandenburger Strasse 38 an der Havel in 1679 Fürstenberg
der nunmehr 4. Gartentag statt. Hobbygärtner und Gartenfreunde,

Interessierte an Tausch und Plausch sind herzlich eingeladen.

Sie können Stauden, Zwiebeln, Gartenutensilien und
regionale Produkte tauschen, verschenken
oder Ihre Gartenschätze verkaufen.

Ergänzt wird das Angebot durch Keramikstände und
Angebote regionaler Produzenten aus dem
Fürstenberger Seenland und der Uckermark.

Die Angebote werden im romantischen Garten
direkt an der Havel präsentiert.
Die Besucher können im Gartencafé
gemütlich Kaffee trinken und Erfahrungen austauschen.

Um 16 Uhr startet ein Konzert im Wasserhaus - Familie Wittig-Herold aus Dresden musiziert.

Wir freuen uns auf Sie !
Juliane Witt & Michael Wittke
Josephine und Michael Witt

Sie wollen selbst einen Stand gestalten und dabei sein? 0172 3227421
Anmeldung unter
wasserhaus@gmx.net
Standgebühr: ein Kuchen
Aktuelles :
http://fuerstenberger-gartentag.blogspot.com

Zu Gast bei Spankas

Liebe Gartenfreunde,
wer bei der letzten Aktion "Gartenfreunde zu Gast" bei Familie Spanka fehlte, hat natürlich etwas verpasst...weniger vor der Tür im Garten, da wollte uns der Regen fast in die Knie zwingen, wohl aber bei dem herrlich gemütlichen Nachmittag und dem nicht weniger anregenden Abend. Es gab interessante Gespräche, eine einmalige Suppe des Hausherrn mit
historischer Lektüre, excellenten Wein und die vielen architektonischen Glanzlichter in Haus und Hof, die die aktiven Schöpfer der "Prieperia" mit Stolz und unter Staunen der Gäste vorführten.Herzlichen Dank für die Möglichkeit, an der wunderbaren Atmosphäre teilhaben zu können.

Sonntag, 5. April 2009

NaturKunstWerk am 25. April bei Manuela Röhken

NaturKunstWerk Frühjahr 2009: neue Ausblicke, am 25.April 2009,
von 14:00 bis 17:00 Uhr
in Kraatz, Lindenstraße 28 bei Manuela Röhken traditioneller Pflanzentausch
Biete: Gemüsejungpflanzen
Suche: alte Färberpflanzen
Wer hat praktische Erfahrung mit der Verwendung
des gemeinen Bocksdorns (Lycium barbarum)?
Marmeladentausch Hansl am Weg Verzauberte Jungfrau Wegeleuchte
Die gemeine Wegwarte ist die Blume des Jahres.
Die Wegwarten gehören zur Familie der Korbblütengewächse.
Es gibt drei Unterarten:
Cichorium var. intybus = Gewöhnliche Wegwarte,
Cichorium var. sativum = Wurzeloder
Kaffezichorie,
Cichorium var. foliosum = SalatZichorie
u.a. Chicoree und Radicchio
Heute erinnere ich an ein Handwerk, das langsam in Vergessenheit gerät.
Das Buttern.
Sabine wird die Arbeit am Stoßbutterfaß zeigen. Eine kleine Sammlung von
Buttergläsern lädt euch ein, selbst zu buttern. Bringt eure alten Butterformen mit.
Nach getaner Arbeit verkosten wir unsere frische Butter auf selbstgebackenem
Brot und trinken zu Ehren der Wegwarte Muckefuck.
Im Garten finden wir Spuren von Katharina Puttins. Installationen zum Thema:
moderne Käfighaltung. Vertonter Rundgang: Peter Norman liest, wo er geht und steht. Die Ringelblume ist sein heutiges Thema.
Seid herzlich willkommen.
Eure Manuela Röhken

Mittwoch, 1. April 2009

Buchtipp Gartengeschichten von Eva Demski

Was sagt ein Garten über einen Menschen aus? Eva Demski ergründet in ihren Kurzgeschichten das Verhältnis zwischen Mensch und Garten und macht dabei interessante Feststellungen.
Der Garten – für die eine/n Ort der Ruhe und des Innehaltens, der Pracht und Herrlichkeit. Für die andere/n eher Ort unendlicher Mühen und Frustration: kaum ist das Unkraut gezupft, sprießt in einer anderen Ecke schon wieder eine Brennnessel, die das gut durchdachte Ensemble stört. Seit Ewigkeiten legen Menschen Gärten an, reale und phantastische, auch das Paradies wird häufig als Garten beschrieben. Eva Demski, selbst stolze Besitzerin eines "Handtuchs", also eines sehr kleinen Gartens, ergründet in ihren "Gartengeschichten" das Verhältnis zwischen Mensch und Garten aus vielen unterschiedlichen Perspektiven. Sie schöpft aus ihren Erinnerungen, wenn sie über den Garten ihrer verstorbenen Mutter erzählt oder das Blumengeschäft einer alten Freundin, von der sie selbst viel über Pflanzen und das kleine Glück der Gartenarbeit lernte. Der Garten steht jedoch auch als Symbol für die stetige Erneuerung der Natur, was immer der Mensch auch anrichtet. Die Autorin beschreibt etwa einen Besuch in Sarajevo kurz nach dem Krieg. Und auch hier sprießen die Pflanzen in verwaisten Dörfern, als wäre nichts passiert: "Überall blühten die Kirschbäume, schöne, riesige, alte Bäume. Die blühenden Bäume, die zerschossenen Häuser, die Soldaten [...], das passte alles nicht zusammen."Eva Demskis "Gartengeschichten" bilden ein Bouquet aus tiefgründigen Überlegungen rund um den Garten. Sie fragt sich beispielsweise, wie der Garten einer/s MisanthropIn aussehen müsste – umgrenzt von lebenden Mauern – und denkt darüber nach, wo sich die sieben Todsünden im Verhalten von GärtnerInnen finden ließen. Ergänzt wird der Band durch Zeichnungen von Michael Sowa.

Zur Autorin: Eva Demski, geboren am 12. Mai 1944 in Regensburg, studierte von 1964 bis 1968 Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Mainz und Freiburg. Danach arbeitete sie als Dramaturgieassistentin, freie Verlagslektorin und Übersetzerin. Seit 1977 lebt sie als freie Schriftstellerin in Frankfurt / Main. Zum Zeichner: Michael Sowa, geboren 1945, ist Maler und Zeichner. Er veröffentlichte unter anderem im Satiremagazin "Titanic" und illustrierte mehrere Bücher. 1995 wurde er mit dem Olaf-Gulbransson-Preis ausgezeichnet, 2004 mit dem Berliner Buchpreis in der Kategorie Kinderbuch. Sowa lebt in Berlin.AVIVA-Tipp: "Gartengeschichten" ist eine Sammlung voller interessanter Betrachtungen rund um den Garten. Mal philosophisch, mal bodenständig nimmt Eva Demski die Leserin mit auf ihre botanische Reise, ihre Liebe zur Gärtnerei ist dabei in jeder Zeile zu spüren. GartengeschichtenEva Demski. Mit Bildern von Michael SowaInsel Verlag, erschienen Februar 2009Gebunden, 230 Seiten mit farbigen IllustrationenISBN 978-3-458-17429-519,80 Euro

Impressionen von der Oder

Impressionen von der Oder

Gartenreise zur Oder

Gartenreise zur Oder

Am schönsten ist es im Grünen

Am schönsten ist es im Grünen

Impressionen aus dem Reederei-Garten

Impressionen aus dem Reederei-Garten

Feedback zum Kräuterworkshop - DANKE


Liebe Kräuterlinge,
ich hoffe, ihr seid alle wohlbehalten nach Hause gekommen mit einem geschärften Blick für die Schätze der Natur und Freude über einen sonnigen Tag im Kreise "Gleichgesinnter" Mitmenschen. Ich danke euch für euren Einsatz und die innere Freude, die ich dabei beobachten durfte!
Im Namen aller Kräuterlinge nochmals herzlichen Dank an Sie, liebe Frau Witt und an Herrn Witke für Ihre wunderbare Gastfreundschaft in Ihrem "Garten Eden" , verbunden mit einem ganz herzlichen Gruß an Frau Hirt.! Ich glaube, wir haben bei und mit Ihnen Stunden verbracht, die über den Tag hinaus - und dies nicht nur energetisch gesehen - Wärme geben. Eure / Ihre Gabriele Thöne.