Dienstag, 7. April 2009

Einladung zum 4. Fürstenberger Gartentag


Am Sonnabend, dem 2. Mai 14 Uhr bis 18 Uhr
findet im Garten der „Alten Reederei“,
Brandenburger Strasse 38 an der Havel in 1679 Fürstenberg
der nunmehr 4. Gartentag statt. Hobbygärtner und Gartenfreunde,

Interessierte an Tausch und Plausch sind herzlich eingeladen.

Sie können Stauden, Zwiebeln, Gartenutensilien und
regionale Produkte tauschen, verschenken
oder Ihre Gartenschätze verkaufen.

Ergänzt wird das Angebot durch Keramikstände und
Angebote regionaler Produzenten aus dem
Fürstenberger Seenland und der Uckermark.

Die Angebote werden im romantischen Garten
direkt an der Havel präsentiert.
Die Besucher können im Gartencafé
gemütlich Kaffee trinken und Erfahrungen austauschen.

Um 16 Uhr startet ein Konzert im Wasserhaus - Familie Wittig-Herold aus Dresden musiziert.

Wir freuen uns auf Sie !
Juliane Witt & Michael Wittke
Josephine und Michael Witt

Sie wollen selbst einen Stand gestalten und dabei sein? 0172 3227421
Anmeldung unter
wasserhaus@gmx.net
Standgebühr: ein Kuchen
Aktuelles :
http://fuerstenberger-gartentag.blogspot.com

Zu Gast bei Spankas

Liebe Gartenfreunde,
wer bei der letzten Aktion "Gartenfreunde zu Gast" bei Familie Spanka fehlte, hat natürlich etwas verpasst...weniger vor der Tür im Garten, da wollte uns der Regen fast in die Knie zwingen, wohl aber bei dem herrlich gemütlichen Nachmittag und dem nicht weniger anregenden Abend. Es gab interessante Gespräche, eine einmalige Suppe des Hausherrn mit
historischer Lektüre, excellenten Wein und die vielen architektonischen Glanzlichter in Haus und Hof, die die aktiven Schöpfer der "Prieperia" mit Stolz und unter Staunen der Gäste vorführten.Herzlichen Dank für die Möglichkeit, an der wunderbaren Atmosphäre teilhaben zu können.

Sonntag, 5. April 2009

NaturKunstWerk am 25. April bei Manuela Röhken

NaturKunstWerk Frühjahr 2009: neue Ausblicke, am 25.April 2009,
von 14:00 bis 17:00 Uhr
in Kraatz, Lindenstraße 28 bei Manuela Röhken traditioneller Pflanzentausch
Biete: Gemüsejungpflanzen
Suche: alte Färberpflanzen
Wer hat praktische Erfahrung mit der Verwendung
des gemeinen Bocksdorns (Lycium barbarum)?
Marmeladentausch Hansl am Weg Verzauberte Jungfrau Wegeleuchte
Die gemeine Wegwarte ist die Blume des Jahres.
Die Wegwarten gehören zur Familie der Korbblütengewächse.
Es gibt drei Unterarten:
Cichorium var. intybus = Gewöhnliche Wegwarte,
Cichorium var. sativum = Wurzeloder
Kaffezichorie,
Cichorium var. foliosum = SalatZichorie
u.a. Chicoree und Radicchio
Heute erinnere ich an ein Handwerk, das langsam in Vergessenheit gerät.
Das Buttern.
Sabine wird die Arbeit am Stoßbutterfaß zeigen. Eine kleine Sammlung von
Buttergläsern lädt euch ein, selbst zu buttern. Bringt eure alten Butterformen mit.
Nach getaner Arbeit verkosten wir unsere frische Butter auf selbstgebackenem
Brot und trinken zu Ehren der Wegwarte Muckefuck.
Im Garten finden wir Spuren von Katharina Puttins. Installationen zum Thema:
moderne Käfighaltung. Vertonter Rundgang: Peter Norman liest, wo er geht und steht. Die Ringelblume ist sein heutiges Thema.
Seid herzlich willkommen.
Eure Manuela Röhken

Mittwoch, 1. April 2009

Buchtipp Gartengeschichten von Eva Demski

Was sagt ein Garten über einen Menschen aus? Eva Demski ergründet in ihren Kurzgeschichten das Verhältnis zwischen Mensch und Garten und macht dabei interessante Feststellungen.
Der Garten – für die eine/n Ort der Ruhe und des Innehaltens, der Pracht und Herrlichkeit. Für die andere/n eher Ort unendlicher Mühen und Frustration: kaum ist das Unkraut gezupft, sprießt in einer anderen Ecke schon wieder eine Brennnessel, die das gut durchdachte Ensemble stört. Seit Ewigkeiten legen Menschen Gärten an, reale und phantastische, auch das Paradies wird häufig als Garten beschrieben. Eva Demski, selbst stolze Besitzerin eines "Handtuchs", also eines sehr kleinen Gartens, ergründet in ihren "Gartengeschichten" das Verhältnis zwischen Mensch und Garten aus vielen unterschiedlichen Perspektiven. Sie schöpft aus ihren Erinnerungen, wenn sie über den Garten ihrer verstorbenen Mutter erzählt oder das Blumengeschäft einer alten Freundin, von der sie selbst viel über Pflanzen und das kleine Glück der Gartenarbeit lernte. Der Garten steht jedoch auch als Symbol für die stetige Erneuerung der Natur, was immer der Mensch auch anrichtet. Die Autorin beschreibt etwa einen Besuch in Sarajevo kurz nach dem Krieg. Und auch hier sprießen die Pflanzen in verwaisten Dörfern, als wäre nichts passiert: "Überall blühten die Kirschbäume, schöne, riesige, alte Bäume. Die blühenden Bäume, die zerschossenen Häuser, die Soldaten [...], das passte alles nicht zusammen."Eva Demskis "Gartengeschichten" bilden ein Bouquet aus tiefgründigen Überlegungen rund um den Garten. Sie fragt sich beispielsweise, wie der Garten einer/s MisanthropIn aussehen müsste – umgrenzt von lebenden Mauern – und denkt darüber nach, wo sich die sieben Todsünden im Verhalten von GärtnerInnen finden ließen. Ergänzt wird der Band durch Zeichnungen von Michael Sowa.

Zur Autorin: Eva Demski, geboren am 12. Mai 1944 in Regensburg, studierte von 1964 bis 1968 Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Mainz und Freiburg. Danach arbeitete sie als Dramaturgieassistentin, freie Verlagslektorin und Übersetzerin. Seit 1977 lebt sie als freie Schriftstellerin in Frankfurt / Main. Zum Zeichner: Michael Sowa, geboren 1945, ist Maler und Zeichner. Er veröffentlichte unter anderem im Satiremagazin "Titanic" und illustrierte mehrere Bücher. 1995 wurde er mit dem Olaf-Gulbransson-Preis ausgezeichnet, 2004 mit dem Berliner Buchpreis in der Kategorie Kinderbuch. Sowa lebt in Berlin.AVIVA-Tipp: "Gartengeschichten" ist eine Sammlung voller interessanter Betrachtungen rund um den Garten. Mal philosophisch, mal bodenständig nimmt Eva Demski die Leserin mit auf ihre botanische Reise, ihre Liebe zur Gärtnerei ist dabei in jeder Zeile zu spüren. GartengeschichtenEva Demski. Mit Bildern von Michael SowaInsel Verlag, erschienen Februar 2009Gebunden, 230 Seiten mit farbigen IllustrationenISBN 978-3-458-17429-519,80 Euro

Freitag, 27. März 2009

Buchtips zu Wildpflanzen

Mich erreichte folgende Buchtip

" Wildpflanzen-Salate" von Steffen Guido Fleischhauer AT Verlag ISBN 3-o38oo-260-7 Finde ich für Beginner besonders gut, nur einige Pflanzen, die aber sehr gut beschrieben, mit Rezepten und schönen Bildern.

" Essbare Wildpflanzen"
ISBN 978-3-03800-335-9
Da werden 200 Wildpflanzen vorgestellt. Und für Leute, die immer mehr Pflanzen kennenlernen wollen, die

" Enzyklopie der essbaren Wildpflanzen"
ISBN 3-85502-889-3Da werden über 15oo essbare Wildpflanzen vorgestellt.
Buchtips von Inge W.

Donnerstag, 26. März 2009

First Lady legt Gemüsegarten am Weißen Haus an

Michelle Obama setzt ein Zeichen für gesündere Ernährung: Im Garten des Weißen Hauses in Washington legte die amerikanische First Lady jetzt gemeinsam mit Schulkindern einen Nutzgarten an, in dem bald Gemüse und Kräuter gedeihen sollen. Bevor die Arbeiten im südlichen Teil des Präsidenten-Gartens beginnen konnten, brachten Michelle Obama und die 26 Washingtoner Schulkinder Schaufeln, Hacken, Schubkarren und andere Gartenwerkzeuge auf das Gelände. erste Spatenstich im neuen Nutzgarten gehörte dann selbstverständlich Michelle Obama, deren Idee der neue Garten war. Das Gelände des neuen Gartens ist rund 100 Quadratmeter groß. Im April sollen in dem vorbereiteten Garten die ersten Pflanzen und Samen in die Beete kommen.

Mittwoch, 25. März 2009

Aktuelle Jahresplanung 24. März

Türkis = Gartenfreunde zu Gast
Grün= Reisen der Gartenfreunde

Rest = Offene Termine
_______________________________________________
28. März 2009 um 15 Uhr
„Gartenfreunde zu Gast“ Nummer 7
bei Familie Spanka in ihrem weißen Garten in Priepert Am Priepert See 1 17255 Priepert Für Gartenfreunde kostenfrei: Kaffee Tee wird durch den Gastgeber geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffett mit / Rundgang und Kaffeerunde, keine Anmeldung erforderlich


Am 23. April eröffnet in Schwerin die Bundesgartenschau 2009. Der Garten von Marihn ist BUGA-Korrespondenzprojekt. Dort werden sich am 23. April sämtliche der 32 BUGA-Außenstandorte präsentieren und – wie in Schwerin - die Eröffnung der diesjährigen Bundesgartenschau feiern. Die Veranstaltung wird flankiert von der Neubrandenburger Philharmonie, die unter der Leitung von Stefan Malzwem mit einem Serenaden-Programm aufwarten wird. Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Vernissage der kunstvollen Tapisserien des französischen Ordensbruders und Künstlers Dom Robert (1907-2007). Die Werke des renommierten Vertreters der Wandteppichkunst des 20. Jahrhunderts sind erstmals außerhalb Frankreichs zu sehen. Darüber hinaus eröffnet am 23. April eine neue Ausstellung der Malerin Daniela Friederike Lüers: „Die Lyrik der Englischen Rose“. Tagesticket: 10 € http://www.schloss-marihn.de/index2.html


25. April 2008 ab 14 Uhr Unter dem neuen Namen „Natur -KunstWerk Frühjahr 2009“ in Kraatzlädt Gartenfreundin Manuela Röhken ein zu ihrem Start in die Saison: von 14.-17 Uhr in Kraatz, Lindenstrasse 28: Pflanzen, Stauden, Zwiebeln und Gartenbücher können die Besitzer wechseln

25. April 2008 um 14 Uhr Tag der offenen Tür und Pflanzentauschbörse auf dem Hollerhof in Klein –Mutz
Schon seit Jahren treffen sich Ende April Pflanzenfreunde aus der Region auf dem Hollerhof, um Ableger, Samen und Selbstgezogenes mit anderen Gartenfreunden zu tauschen. Ab 14 Uhr stehen die Tische für die Tauschbörse bereit, um 14:30 Uhr wollen wir den Tausch eröffnen. Auch in diesem Jahr verbinden wir die Pflanzentauschbörse wieder mit einem Tag der offenen Tür. Wir wollen damit den Hof als schwules Landprojekt auch Interessierten außerhalb der schwulen Szene vorstellen. http://www.hollerhof.de/termine.shtml

02. Mai 2009 14 Uhr Einladung zum
„4. Fürstenberger Gartentag in der Alten Reederei“
Direkt mit Blick auf die Havel werden Hobbygärtnerinnen und Interessierte wieder ihre Stauden und Blumensamen zum Tausch oder auch Verkauf anbieten können. Keramik, Blumenbilder, Flechtkörbe, Gummistiefel - alles, was man für den Garten brauchen kann, ist willkommen. Standgebühr: ein Kuchen Im Mittelpunkt steht der fröhliche Plausch der Gärtnerinnen und Gärtner. Michael Witt stellt Farbfotografien von Blumen und Pflanzen aus.
Zur musikalischen Begleitung begrüßen wir die Familie Wittig-Herold ganz herzlich.

2. und 3. Mai Tag des Offenen Ateliers in der Uckermark http://www.kunstpfad-uckermark.de/Kunstagentur/Tag-des-offenen-Ateliers-2009.html

16. Mai 2009 ab 11 – 18 Uhr Uhr
„Feinkost aus Giersch & Co“
Kräuterworkshop für etwa 12-15 Gäste mit Liselotte Hirt: gemeinsam mit der erfahrenen Kräuterfachfrau werden rings um Zernikow die grünen Schätze eingesammelt und dann wird in der Gartenküche der Alten Reederei von allen gemeinsam ein leckeres Mahl zubereitet ( der Workshop ist kostenpflichtig ) Anmeldung bei file:///C:/Profiles/Witt/Lokale%20Einstellungen/Temp/%09%09%09%20%20mailto:Liselotte.Hirt@gmx.de oder 033082 40478 Kräuterfreunde stärken sich bei Liselotte Hirt vor der Wanderung mit einem Likör

6. Juni Reise der „Gartenfreunde Seenland“ ins Oderbruch
zum Tag der Offenen Gärten im Oderbruch
http://www.odergaerten.de
Abfahrt 9 Uhr vom Marktplatz Fürstenberg

6./ 7. Juni Offene Gärten in Berlin/Potsdam http://www.open-garden.de/offg.html

6. / 7.Juni Offene Gartenpforte für Oranienburg und Umgebung http://www.dbig.de/ - Gartenbahn in Oranienburg

13. Juni 10 bis 14 Uhr Zeitungsaktion vom Generalanzeiger ( offen für alle ) „Menschen und ihre Gärten“ Geöffnet ist der naturnahe Garten der Familie Hirtz in Hohen Neuendorf, Heinrich-Heine-Straße 39. Mit dabei sein wird der Landschaftsgärtner Uwe Peglow, der den Garten ebenfalls gestaltet hat, einige Bücher herausgegeben hat und über profunde botanische Kenntnisse verfügt. Bei der Zeitungsaktion bieten die Gastgeber je nach Möglichkeit Kaffee und Gebäck zum Verkauf.

13. und 14. Juni Gartenmesse Schloß Liebenberg GARTENWELT http://www.diegartenwelt.de/orte_2007/inhalt_liebenberg.html

13. und 14. Juni Offene Gärten in Mecklenburg-Vorpommern http://www.offene-gaerten-mv.de/

13.und 14. Juni Offene Gartenpforte in Eden ( Oranienburg ) http://www.offene-pforte-oranienburg.de/termine/termine.htm

20. Juni Tagesreise der Gartenfreunde zur Bundesgartenschau nach Schwerin
An diesem Samstag findet der Spaziergang der Sinne statt - Musik, Licht und Feuerelemente verzaubern den Garten
Planung und Abfrage, wer mitkommt, erfolgt extra


27. Juni Waldfest in Menz www.naturparkhaus.de/

27. und 28. Juni Musik- und Rosenfest in Schloß Marihn http://www.schloss-marihn.de/index2.html

30. Mai Wildkräuterworkshop Nummer drei mit Ute Boehm im Rahmen der Berliner Landpartie Anmeldung nur über die http://www.berliner-landpartie.de/wildkraeuter.html

4. Juli 11 bis 16 Uhr, Zeitungsaktion vom Generalanzeiger ( offen für alle ) „Menschen und ihre Gärten“ Geöffnet ist der Landschaftsgarten der Familie Lehnert in Freienhagen, Ernst-Thälmann-Weg 10. Herr Lehnert hat einen kleinen Betrieb für Garten- und Landschaftsbau. Bei der Zeitungsaktion bieten die Gastgeber je nach Möglichkeit Kaffee und Gebäck zum Verkauf.

10.-12. Juli Wasserfest in Fürstenberg

18. Juli 2009 Reise der Gartenfreunde Seenland
zur Landesgartenschau nach Oranienburg
http://www.laga-oranienburg2009.de/

1. August Maulbeerfest in Zernikow / Gut Zernikow

08. August Aktion der Zeitung Oranienburger Generalanzeiger „Menschen & ihre Gärten“ ( Öffentliche Veranstaltung ) bei Familie Hillebrand Glambeck 3, 16775 Löwenberger Land Bauerngarten Glambeck: http://www.bauerngarten-glambeck.de Bei der Zeitungsaktion bieten die Gastgeber je nach Möglichkeit Kaffee und Gebäck zum Verkauf.

06. September 2009 Berliner Herbststaudenmarkt
9 bis 18 Uhr den Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten

05. September 09 „Gartenfreunde Seenland zu Gast“ Nummer 8 bei Familie Hillebrand Glambeck 3, 16775 Löwenberger LandTel. 033086 70697, mobil: 015209494499Bauerngarten Glambeck: http://bauerngarten-glambeck.de Für Gartenfreunde kostenfrei: Kaffee Tee wird durch den Gastgeber geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffett mit

12. und 13. September Offene Gartenpforte in Eden

19./20. September Offene Gartenpforte in Oranienburg

26. September 2009 Erntedankfest in Dollgow http://www.heimatverein-dollgow.de/

10./11.Oktober Offene Gärten in Berlin / Potsdam http://www.open-garden.de/offg.html

10. Oktober 2009 um 15 Uhr „Gartenfreunde Seenland zu Gast“ Nummer 9
bei Ingrid Krause-Windelschmidt Schulzendorf OT Dollgow Für Gartenfreunde kostenfrei: Kaffee Tee wird durch den Gastgeber geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffett mit

Dienstag, 24. März 2009

Gartenrundbrief 24. März 2009

Liebe Gartenfreunde,

offenbar will uns dieser Wintereinbruch nochmal gehörig die Stimmung eintrüben,
als wenn die Welt nicht im Großen und Allgemeinen schon schwierig genug wäre...
Selbst einer der Oberfinanzberater empfahl neulich im Frühstücksfernsehen,
die beste Geldanlage wäre ein Schrebergärtchen und darin verbrachte schöne Lebenszeit...Im Großen und Ganzen haben wir das alle schon geahnt und der ein oder andere macht es auch genauso, in kleineren und größeren Gärten. Schließlich bietet gerade das Gärtchen genauso viel Spannung wie der Aktienmarkt ( kommen die Tulpenzwiebeln oder nicht ? Sind die Rosen erfroren und nicht ? War der Maulwurf im Untergrund tätig und alles ist hin ? )und andererseits aber auch die zuverlässige Freude der Jahreszeiten, von Wachsen und Vergehen.

1. Gartenfreunde zu Gast
Am kommenden Wochenende sehen wir uns bei Daniela und Ulrich Spanka zu "Gartenfreunde zu Gast"Bitte dran denken: jeder bringt einen leckeren Beitrag zur Kaffeerunde mit, gerne auch herzhaftes Gebäck.Je nach Wetterlage starten wir mit der Kaffeerunde, bis alle eingetrudelt sind, und dann gib es natürlich wie immer einen Rundgang mit Frau und Herrn Spanka über das reizvolle Grundstück zwischen Kirche und Havel.
Adresse: Am Priepert See 1 17255 Priepert Telefon: 039028/20074Die Gastgeber und alle anderen, mit denen ich auch schon gesprochen habe, freuen sich auf gute Gespräche !

2. Die aktuelle Planung wie immer anbei.
Ebenso schon eine Einladung zum Fürstenberger Gartentag.
Wer mag, kanns ich schon jetzt für einen Stand anmelden.

3. Die Lieblingszeitung vieler Gartenfreunde ist die Landlust


Inzwischen hat das Handelsblatt die besten Marken Deutschlands 2008 ausgezeichnet. Den Sieg in der Kategorie "beste neue Marke" trug die Zeitschrift "Landlust" davon. Für 3,80 Euro entführt das Magazin seine Leser alle zwei Wochen hinaus aufs Land und präsentiert "die schönsten Seiten des Landlebens", wie es in der Unterzeile der Zeitschrift heißt. Mit knapp 450 000 Exemplaren hat "Landlust" etablierte Titel wie "Schöner Wohnen" oder "Meiner schöner Garten" auf die Plätze verwiesen. Nach Ansicht der Jury gilt der Markensieger als Phänomen im Zeitschriftensektor, hier gehen die Absatzzahlen nach oben, statt nach unten. Bemerkenswert: "Landlust" wird hauptsächlich von Städtern gelesen. http://www.landlust.de/

4. Von den Aktivitäten der anderen Gartenfreunde:
Gartenfreunde Katharina Puttins eröffnete am Sonntag ihre Ausstellung in Gransee Viel Glaube auf drei Etagen / Gut besuchte Saisoneröffnung in der Galerie im Stadttor von Gransee
Katharina Puttins neben einer ihrer Butzenglasmalereien. / Ein Zufall brachte die Hennigsdorferin Katharina Puttins nach Gransee. Sie suchte mit Beginn ihres beruflichen Ruhestandes eine Scheune für ihre künstlerischen Arbeiten und fand sie in der Zeitung an der B 96 angeboten. Im Schlepptau zog sie den Berliner Fotografen und Dichter Peter Norman mit, den sie noch aus dem Kulturhaus Hennigsdorf kannte. „Ich habe mich in die historischen Gebäude verliebt und in die netten, hilfsbereiten Granseer. Wir sind in den Verschönerungsverein eingetreten und versuchen, Gransee künstlerisch attraktiver zu machen.

5. Veranstaltungen zu Ostern
Gartenfreundin Liselotte Hirt eröffnet die Saison zu Ostern mit einem Ostereierfärben, Sie sind herzlich willkommen ! http://www.stechlin-ruppiner-land.de/index.php?option=com_uhp2&Itemid=&task=viewpage&user_id=76&pageid=68

6. Zur Website der Gartenfreunde Seenland
Inzwischen habe ich auf http://www.fuerstenberger-gartentag.blogspot.com/ auch die Angebote der anderen Gartenfreunde, - so bekannt - verlinkt, wer noch fehlt, kann diese gern mitteilen und dann fertige ich - natürlich kostenfrei - einen Link. Inzwischen gibt es ja immer mehr Interessenten und so erscheint es sinnvoll, wenn diese neu auch mal schauen können: wer gehört eigentlich zum Freundeskreis dazu.

Nochmal zur Frage: Warum heißt die Seite nicht Gartenfreunde ? Weil sie unter dem alten Titel gestartet ist als Blog und wenn ich es neu machen würde, alle alten Daten und Infos weg wären...

Ebenso: kann ich Freunde mitbringen ? Im Prinzip ja, natürlich kann jeder die Einladungen weiterleiten, verlinken etc.Die speziellen privaten Termine der Gartenfreunde ( türkis die GzG Termine, grün die Reisen ) sind dennoch speziell für den Freundeskreis gedacht, da sollte schon geschaut werden, dass die Atmosphäre stimmt.

7. Blick auf den Ferienfrühling, Feriensommer
Für alle Gäste von außerhalb hat Michael Wittke neue Aktionspakete für Familien zusammengestellt - Sie sind herzlich willkommen ! Denken Sie daran, dass Spontangäste immer ein Bett finden, die Sommerplanung der Familien und das Buchen der Roten Wohnung jetzt schon startet und erste Ferienzeiten vergeben sind ! Bitte also rechtzeitig melden ! ________________________________________________________________________________________Ansonsten Wir sehen wir uns am Samstag ! ( bei uns haben sich Liselotte Hirt und Gudrun Löffler als Fahrgemeinschaft in unserem Auto schon angemeldet )

Mit bestem Gruß
Julia Witt

Freitag, 20. Februar 2009

Die aktuelle Jahresplanung 2009

Grün hervorgehoben die Tage der Gartenfreunde

28. März 2009 um 15 Uhr „Gartenfreunde Seenland zu Gast" Nummer 7 bei Familie Spanka in ihrem weißen Garten in Priepert Für Gartenfreunde kostenfrei: Kaffee Tee wird durch den Gastgeber geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffett mit


25. April 2008 Unter dem neuen Namen „Natur -KunstWerk Frühjahr 2009" lädt Gartenfreundin Manuela Röhken ein zu ihrem traditionellen Start in die Saison: von 14.-17 Uhr in Kraatz, Lindenstrasse 28

25. April 2008 um 14 Uhr Pflanzentausch in Klein Mutz bei Bert Kronenberg
Tag der offenen Tür und Pflanzentauschbörse
Schon seit Jahren treffen sich Ende April Pflanzenfreunde aus der Region auf dem Hollerhof, um Ableger, Samen und Selbstgezogenes mit anderen Gartenfreunden zu tauschen. Ab 14 Uhr stehen die Tische für die Tauschbörse bereit, um 14:30 Uhr wollen wir den Tausch eröffnen. Auch in diesem Jahr verbinden wir die Pflanzentauschbörse wieder mit einem Tag der öffenen Tür. Wir wollen damit den Hof als schwules Landprojekt auch Interessierten außerhalb der schwulen Szene vorstellen. http://www.hollerhof.de/termine.shtml

02. Mai 2009 14 Uhr Einladung zum 4. Fürstenberger Gartentag in der Alten Reederei Direkt mit Blick auf die Havel werden Hobbygärtnerinnen und Interessierte wieder ihre Stauden und Blumensamen zum Tausch oder auch Verkauf anbieten können. Keramik, Blumenbilder, Flechtkörbe, Gummistiefel - alles, was man für den Garten brauchen kann, ist willkommen. Standgebühr: ein Kuchen Es wird wieder eine Ausstellung im Wasserhaus geben, dazu musikalische Begleitung und hoffentlich Sonnenschein .

16. Mai 2009 ab 11 – 18 Uhr Uhr „Feinkost aus Giersch & Co"Kräuterworkshop für etwa 12-15 Gäste mit Liselotte Hirt: gemeinsam mit der erfahrenen Kräuterfachfrau werden rings um Zernikow die grünen Schätze eingesammelt und dann wird in der Gartenküche der Alten Reederei von allen gemeinsam ein leckeres Mahl zubereitet ( der Workshop ist kostenpflichtig ) Anmeldung bei file:///C:/Profiles/Witt/Lokale%20Einstellungen/Temp/%09%09%09%20%20mailto:Liselotte.Hirt@gmx.de oder 033082 40478
Kräuterfreunde stärken sich bei Liselotte Hirt vor der Wanderung mit einem Likör

6. Juni Reise der Gartenfreunde Seenland ins Oderbruch zum Tag der Offenen Gärten im Oderbruch http://www.odergaerten.deAbfahrt 9 Uhr vom Marktplatz Fürstenberg /

6./ 7. Juni Offene Gärten in Berlin/Potsdam http://www.open-garden.de/offg.html

6. / 7. Juni Offene Gartenpforte für Oranienburg und Umgebung http://www.dbig.de/ - Gartenbahn in Oranienburg

13. Juni 10 bis 14 Uhr Zeitungsaktion vom Generalanzeiger ( offen für alle ) „Menschen und ihre Gärten" Geöffnet ist der naturnahe Garten der Familie Hirtz in Hohen Neuendorf, Heinrich-Heine-Straße 39. Mit dabei sein wird der Landschaftsgärtner Uwe Peglow, der den Garten ebenfalls gestaltet hat, einige Bücher herausgegeben hat und über profunde botanische Kenntnisse verfügt. Bei der Zeitungsaktion bieten die Gastgeber je nach Möglichkeit Kaffee und Gebäck zum Verkauf.

13. und 14. Juni Offene Gärten in Mecklenburg-Vorpommern
http://www.offene-gaerten-mv.de/

13.und 14. Juni Offene Gartenpforte in Eden ( Oranienburg )
http://www.offene-pforte-oranienburg.de/termine/termine.htm

20. Juni Tagesreise der Gartenfreunde zur Bundesgartenschau nach Schwerin
An diesem Samstag findet der Spaziergang der Sinne statt - Musik, Licht und Feuerelemente verzaubern den Garten
Planung und Abfrage, wer mitkommt, erfolgt extra


27. Juni Waldfest in Menz www.naturparkhaus.de/

30. Mai Wildkräuterworkshop Nummer drei mit Ute Boehm im Rahmen der Berliner Landpartie Anmeldung nur über die http://www.berliner-landpartie.de/wildkraeuter.html

4. Juli 11 bis 16 Uhr, Zeitungsaktion vom Generalanzeiger ( offen für alle ) „Menschen und ihre Gärten" Geöffnet ist der Landschaftsgarten der Familie Lehnert in Freienhagen, Ernst-Thälmann-Weg 10. Herr Lehnert hat einen kleinen Betrieb für Garten- und Landschaftsbau. Bei der Zeitungsaktion bieten die Gastgeber je nach Möglichkeit Kaffee und Gebäck zum Verkauf.

10.-12. Juli Wasserfest in Fürstenberg

18. Juli 2009 Reise der Gartenfreunde Seenland zur Landesgartenschau nach Oranienburg
http://www.laga-oranienburg2009.de/
Planung und Abfrage, wer mitkommt, erfolgt extra

25. Juli Maulbeerfest in Zernikow

08. August Aktion der Zeitung Oranienburger Generalanzeiger „Menschen & ihre Gärten" ( Öffentliche Veranstaltung )bei Familie Hillebrand Glambeck 3, 16775 Löwenberger Land
Bauerngarten Glambeck: http://www.bauerngarten-glambeck.de Bei der Zeitungsaktion bieten die Gastgeber je nach Möglichkeit Kaffee und Gebäck zum Verkauf.

06. September 2009 Berliner Herbststaudenmarkt
9 bis 18 Uhr den Berliner Staudenmarktim Botanischen Garten Berlin-Dahlem

05. September 09 „Gartenfreunde Seenland zu Gast" Nummer 8 bei Familie Hillebrand Glambeck 3, 16775 Löwenberger LandTel. 033086 70697, mobil: 015209494499Bauerngarten Glambeck: http://bauerngarten-glambeck.de
Für Gartenfreunde kostenfrei: Kaffee Tee wird durch den Gastgeber geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffett mit
Brcke ber dem Gartenteich1Garten von Familie Hillebrand 12. und 13. September Offene Gartenpforte in Eden

19./20. September Offene Gartenpforte in Oranienburg

26. September 2009 Erntedankfest in Dollgow http://www.heimatverein-dollgow.de/

10./11.Oktober Offene Gärten in Berlin / Potsdam http://www.open-garden.de/offg.html

10. Oktober 2009 um 15 Uhr „Gartenfreunde Seenland zu Gast" Nummer 9 bei Ingrid Krause-Windelschmidt Schulzendorf OT Dollgow Für Gartenfreunde kostenfrei: Kaffee Tee wird durch den Gastgeber geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffett mit
Aktionskreis „Gartenfreunde Seenland"c/o Julia Witt / Hofgarten in der Alten ReedereiBrandenburger Strasse 38 16798 Fürstenberg / Havel Funk: 0173 6085086 Email:
wasserhaus@gmx.net www.fuerstenberger-gartentag.blogspot.com

Gartenrundbrief vom 11.Februar 2009

Liebe Gartenfreunde,
1. der Winter ist noch präsent, Handschuhe und Stiefel noch erforderlich, dennoch locken die Kataloge mit Ideen für den Staudengarten, mit neuen Gartengeräten und auch mit Gartenreisen. Wir selbst, Micha und ich, haben bislang "nur einmal" eine Gartenreise nach England unternommen, die sehr schön war, insofern können wir aus eigenem Erleben nur diesen Anbieter Laade-Gartenreisen, empfehlen. Weil ich dennoch auch nach anderen Anbietern gefragt wurde, hier ein paar Links:
http://www.gartenreisen-laade.de
http://www.seick.com
http://www.urlaub-anbieter.com/Gartentraeume.htm

2. Freunde direkt aus Fürstenberg und ringsum beobachten auch gern, was aus dem botanischen Kleinod Havelpark entsteht, hierzu ein aktueller Artikel von Micha und wer Interesse an einer Mitarbeit im Rahmen der Aktionen hat, kann sich gern bei ihm melden Michael.Wittke@t-online.de

FÜRSTENBERG - Fürstenberg ist eine Stadt der dicken Bretter. Der „Havelpark“ ist eines von denen, die gebohrt werden müssen, um voran zu kommen. Gemeint ist das Wäldchen zwischen Baalensee, Havel, Eisenbahnfähre und der Industriebrache des Sägewerks in Fürstenberg. Einst vom Sägewerksbesitzer als Park angepflanzt, ist diese baumbestandene Fläche von 300 mal 600 Metern in den letzten sechzig Jahren verwildert und zugewachsen. Ohne die gelegentlichen Sicherungsmaßnahmen der Stadt wäre das Gelände inzwischen komplett verlottert. So blieb es immerhin gefahrlos zugänglich und wird gern genutzt von Einheimischen und Gästen, noch als Ort ungehobener Potenziale, mit einem fast märchenhaften Grad an Verwunschenheit. Verwunschene Orte hat Fürstenberg leider etliche geerbt, und auch der Havelpark passt ins Umfeld von Faserstoff, Sägewerk und Eisenbahnfähre. Der wilde Wald soll seinem Namen wieder Ehre machen können. Seit Montag dieser Woche wird hier dem Wildwuchs zu Leibe gerückt. Die wertvollen alten Bäume werden wieder sichtbar gemacht, geradezu freigeschnitten. Genug Natur soll jedoch bleiben, niedere Gehölze und Gesträuch. Sie sind Lebensraum für eine reichhaltige Fauna im Havelpark. Damit nicht forstindustrielle Großmaschinen allzu gründlich „aufräumen“, werden die Forstarbeiten mit Rückpferden ausgeführt. Diese Arbeit übernehmen Forstfachleute eines privaten Unternehmens unter der Aufsicht der Forstverwaltung. > Unterstützt werden sie von MAE-Kräften der Trägergesellschaft LEB, die auch für Arbeiten danach zur Verfügung stehen. Diesjähriger Auftakt der Projektarbeit im Havelpark war am 6. Januar. Stadtverwaltung, Forst und Vertreter der engagierten Bürgerschaft trafen sich zur Lagebesprechung. Nun gibt es ein Konzept für den nächsten Schritt; danach wird man buchstäblich weiter sehen. So sollen auch Sichtbezüge vom Park zur Stadt und zur Havel freigeschnitten werden. Vision und Ideen zum Havelpark sind nicht neu, das Projekt ist schon fast ein Hundeleben alt. Die Stadt hat immer wieder daran gearbeitet, auch wenn es nicht immer so hieß: 1994 hat sie das Eigentum an den Grundstücken gesichert und 1998 eine Diplomarbeit gefördert, deren Gegenstand eine Planungskonzeption war. 1999 hat die Stadt botanische Bestandsaufnahmen unterstützt, Försterei und Gesamtschule haben einen Maßnahmenplan zur Aufwertung des Areals ausgearbeitet. 2000 hat die Stadt mit staatlichen Fördermitteln eine Brücke zwischen Stadt und Havelpark errichtet und das Areal damit direkt mit der Altstadt verbunden. Nach einer Zeit gewisser Stagnation haben 2006/2007 mehrere Bürgergruppierungen die alten Vorschläge wieder aufgegriffen, ergänzt und schließlich in einem Konzept gebündelt und mit der Stadtverwaltung erörtert. Davon ist 2008 ein wichtiger Teil umgesetzt worden. Wer heute zur Eisenbahnfähre geht, den überrascht das Umfeld der Anlage bis hin zum Lokschuppen durch seine eigene Gastlichkeit. Beschäftigte der Aqua Zehdenick haben im Auftrag der Stadt Schienen freigelegt, den Lokschuppen beräumt und die alte Rangierlok wieder in Betrieb genommen. In Zusammenarbeit mit Bürgern und dem Naturpark Uckermärkische Seen entstanden informative Hinweisschilder. Aus Baumstämmen machten die MAE-Kräfte Sitzgelegenheiten. Mit dem alten Holzlagerplatz neben dem Rangiergleis entstand auch die Anmutung des früheren Holzumschlags wieder ansatzweise neu. Im laufenden Jahr geht es auf der anderen Seite weiter. Im Rahmen eines ausgedehnten touristischen Förderprojektes soll am Baalensee eine Badestelle entstehen und, deutlich getrennt davon, auch eine Hundebadestelle. Die Stadtverordneten haben bereits darüber nachgedacht und werden die Maßnahme wohl im März beschließen. Die MAE-Kräfte der LEB werden sich um viele „kleinere“ Dinge kümmern, mit denen die Aufenthaltsqualität im Havelpark spürbar gesteigert werden kann. Um dabei die Leitungskompetenz des Bauamtes, die praktische Tatkraft der MAE-Leute und die touristischen Visionen der bürgerschaftlich Engagierten miteinander sinnvoll zu verknüpfen, soll auch die Initiativgruppe wieder zusammentreten. Es sind ein gutes Dutzend Fürstenbergerinnen und Fürstenberger, die sich seit langem von unterschiedlichen Seiten her um den Havelpark kümmern und sich dabei immer wieder „über den Weg laufen“, mal im Tourismusverein oder im Forstmuseum, in einer Arbeitsgruppe zur Eisenbahnfähre, in der Elternschaft oder im Initiativkreis Havelpark. "> Allen einen herzlichen Gruß > > Julia Witt >

Einladung zur 2. Apfelbaumschnittmeisterschaft

Unser Gartenfreund Harald Hildebrand hat den nachfolgenden Tip vermittelt, es gibt tatsächlich die 2. Apfelbaumschnittmeitserschaft. Ob sich eher die absoluten Vollprofis an der Baumschere oder naive Schnittlinge treffen, kann jeder selbst überprüfen: am 21. Februar. Der Oberapfelexperte Jürgen Sinnecker ist auch dabei.
http://www.apfelhof-waehnert.de/fra_hof.html

Michelle Obama plugs community gardens during a visit to the Department of Agriculture

February 19, 2009, 4:53 pm — Updated: 6:15 pm -->
First Lady at Agriculture Department
By Marian Burros
Susan Walsh/Associated Press The first lady, Michelle Obama, brought a seedling from the Jackson magnolia tree at the White House to Agriculture Department employees.
The first lady, Michelle Obama, continued her rounds of government agency visits today to say thank you to the employees and to get to know the District of Columbia better. This time, Mrs. Obama brought a gift.
Before cheering throng of Agriculture Department employees, including 18 long-time employees who were singled out for their service, Mrs. Obama presented a seedling from the Jackson magnolia, which has been growing on the west side of the south portico of the White House for 180 years.
Andrew Jackson planted the tree in memory of his wife, Rachel, who died before he entered the White House.
Last week, the Agriculture Department started its own garden, one that will include fruits and vegetables to be donated to the city’s soup kitchens. Agriculture Secretary Tom Vilsack jackhammered a spot in the black asphalt outside the Whitten building to prepare the ground. It is part of an effort by the Obama administration to get people to grow some of their own food.
Mrs. Obama said she was particularly pleased that the department’s facilities all over the world would be planting gardens. “I’m a big believer in community gardens,” she said, “both because of their beauty and for providing access to fresh fruits and vegetables to so many communities across the nation and the world.”

Die besten Blogs zum Thema Garten aus aller Welt

Donnerstag, 19. Februar 2009

was macht der Gärtner eigentlich im Winter ?

Was macht der Gärtner eigentlich im Winter?
Jakob Augstein, Verleger des www.freitag.de

Mein Garten ist nicht groß. Er liegt hinter dem Haus, nach Südwesten hin und als der Hund unser Kaninchen gejagt hat, waren es nur ein paar Sprünge bis zum Gestrüpp, das den Maschendrahtzaun umwuchert, der meinen Garten von dem des Nachbarn trennt. Ich habe das Kaninchen nie wiedergefunden und meinem Sohn erzählt, es sei ausgezogen und habe andernorts eine Familie gegründet mit vielen kleinen Kaninchen. Aber auch mein Garten muss groß genug sein für einen See. Finde ich. Und sei es nur ein kleiner. Ein Garten ohne Wasser ist eigentlich kei­ner. Der erste Garten, den es überhaupt gab, war von Wasser durchzogen: Haben nicht die vier Flüsse Perat, Hiddekel, Ghion, Pischon den Garten Eden bewässert? Ich will nur einen kleinen Teich.
„Kleiner als der Garten meines Onkels, aber größer als der Helm meines Neffen“, wie es in Asterix bei den Briten vom Ruderboot des Engländers Teefax heißt. So ein Ruderboot würde in meinen Garten auch passen. Aber ein Ausflugsdampfer, wie er die Havel hinunter an der Heilandskirche vorüberfährt, schon nicht mehr. Es wird nicht leicht sein, genügend Raum zu finden für meinen locus amoenus , diesen angenehmen Ort, der in den Vorstellungen der Menschen seit jeher aus Schatten, Blumen, Gras und Wasser besteht. Und zwar ganz gleich, ob die Menschen in den Wüsten des vorderen Orients, den Hügeln des Peloponnes oder den Wäldern Britanniens zuhause sind. Wo der Mensch zur Ruhe kommt, plätschert und gurgelt es immer irgendwo. Und es bricht sich das gelbe Licht des Frühlings und das rote des Sommers und das grüne des Winters in den leisen Linien, die Wind oder Strömung über das Wasser ziehen. Es ist schon so, wie Jane Fearnley-Whittingstall, in England bekannt als Granny Jane, schreibt: „Anblick und Geräusch schon der kleinsten Wasserquellen oder -spiele bereiten so viel Freude, dass es in keinem Verhältnis zu den Kosten einer Schale, eines Fertigbeckens oder eines Teiches für Ihren Garten steht.“
Die Wintermonate sind für Pläne dieser Art sehr geeignet. Man wandert in gefütterten Stiefeln über den gefrorenen Boden und versucht, der winterlichen Dämmerung helle Bilder des Frühlings abzuringen. Begeisterung ist etwas Wundervolles. Aber nehmen Sie sich Zeit! Sie werden mit den Folgen Ihrer Entscheidung lange leben müssen. Also wollen Lage und Form eines Gartenteiches, wie jede gärtnerische Entscheidung, wohl überlegt sein: Erhält das Gewässer zu viel Sonne? Algenwuchs kann im Spätsommer zu einem ernsten Problem werden. Lassen blütenreiche Bäume ihre Kronen über das Wasser hängen? Herabgefallene Blätter in großen Mengen aus einem Teich zu fischen, kann sehr lästig sein.
Wo die Eibe stand, die ich im Herbst gefällt habe, muss mein Teich liegen vor der Ligusterhecke, neben dem mit Phlox bewachsenen Beet. Es gibt in meinem Garten keinen anderen Ort. Ich habe seine Form und Größe geprüft, indem ich eine rote Leine zur Hand nahm und damit die Konturen niederlegte. Varianten lassen sich so leicht vergleichen und verwerfen. Das ist der Anfang. Der Teich ist das große Projekt dieses Jahres. Ich werde darüber weiter berichten. Ich will nur noch sagen, dass es am Ende so sein soll, wie im Nussknacker-Märchen von E.T.A. Hoffmann, worin es von einem Garten heißt, „darin ist ein großer See, auf dem schwimmen sehr herrliche Schwäne mit goldenen Halsbändern herum und singen die hübschesten Lieder. Dann kommt ein kleines Mädchen aus dem Garten an den See und lockt die Schwäne heran, und füttert sie mit süßem Marzipan.“


Hintergrund
John Carter Water in a Small Garden – Simple Steps to Success, aus der Reihe der Royal Horticultural Society; London 2007

Donnerstag, 12. Februar 2009

Hillebrands, unsere Gärtner aus Glambeck, bieten Naturwanderungen an

TOURISMUS: Querfeldein durchs Löwenberger Land

GLAMBECK - Querfeldein wandern Marina und Harald Hillebrand an den Wochenenden durch die Landschaft bei Glambeck (Oberhavel). Der kleine Ort liegt am Rand der Ruppiner Schweiz, im Löwenberger Land, umgeben von Natur- und Landschaftsschutzgebieten.
Vor elf Jahren kam das Ehepaar nach Glambeck, Harald Hillebrand hatte in Gransee Arbeit bekommen. Heute ist der Verwaltungsbeamte mit Herz und Seele Glambecker. Von seinen zahlreichen Hobbys profitieren auch die anderen Bewohner des Ortes. Der geschichtsinteressierte Hobby-Schriftsteller und Maler kennt jeden Stein in der näheren Umgebung. Mit dem Fahrrad oder den Nordic-Walking-Stöcken und seinem Fotoapparat durchstreift er die Landschaft, begleitet von seiner Frau, Freunden, Kollegen, Nachbarn oder Feriengästen. Texte und Bilder können Interessierte im Internet ansehen – Menschen in der ganzen Welt lesen nun seine Wanderbeschreibungen.
Ob auf dem alten Postweg nach Großmutz oder über die Felder zum Harenzacken (so heißt ein Wald in der Nähe), Harald Hillebrand ist im Sommer und im Winter unterwegs. „Vielleicht mache ich mal ein Wanderbuch über Oberhavel“, sagt er. Touristen und Einheimische würden es ihm sicher danken, denn die Kennzeichen der Wanderwege scheinen überholungsbedürftig zu sein. „Zum Schloss Hoppenrade ist ein Radweg durch den Wald ausgeschildert. Den würde ich allerdings niemandem empfehlen“, sagt Hillebrand. Man kann von Glambeck auch in Richtung Grieben laufen, doch nach 45 Metern ist Schluss. Ein Baumstamm liegt quer über dem Weg, der Rest der Wanderroute ist mittlerweile zugewachsen.
Für Wanderer ist es deshalb am sichersten, sich dem Ehepaar Hillebrand anzuschließen. Sie bieten geführte Wanderungen, per Rad oder zu Fuß an, übernachten kann man in ihrer kleinen Ferienwohnung.
Nordic-Walking ist in Glambeck mittlerweile zu einem Volkssport geworden. Wer lieber allein losziehen möchte, kann sich Hillebrands Reisebeschreibungen im Internet ansehen. Der Computer-Freak informiert über Sport-, Garten- und Kulturveranstaltungen im Landkreis Oberhavel.
Im August wollen Marina und Harald Hillebrand ihren Bauerngarten für Gäste öffnen. Dort können sich Besucher über Kräuter informieren oder einfach nur Erfahrungen austauschen. „Der Garten ist die Domäne meiner Frau“, sagt der Glambecker. Aber auch als Unkundiger kann man aus seinen Erzählungen schlussfolgern, dass Harald Hillebrand dort nicht nur die Hühner der Nachbarn verscheucht. Das Ehepaar ist Mitglied der Fürstenberger „Interessengemeinschaft Gartenfreunde“. „Dort tauschen die Leute Erfahrungen aus, man bekommt Tipps zur Gartengestaltung und Informationen über alte Sorten“, sagt der Naturliebhaber.
In diesem Jahr werden sich die Hillebrands an Veranstaltungen des Kneippvereins Oberhavel, der Landesgartenschau und der Interessengemeinschaft „Tipps für Trips durch Oberhavel“ beteiligen.
Wer sich für die Wanderungen, den Garten oder die Ferienwohnung interessiert, kann sich auf den Internetseiten http://www.wandern-walken.blog.de/ und http://www.bauerngarten-glambeck.de/ oder per 033086/7 06 97informieren. (Von Cornelia Felsch)

Montag, 12. Januar 2009

Gartenrundbrief 7. Januar

Liebe Gartenfreunde,
mag auch Schnee und Eis das Land prägen:
wir starten das Gartenjahr 09 am 10. Januar mit " Gartenfreunde zu Gast" bei Marion Poppe und Mann - die Wegbeschreibung befindet sich nochmals anbei.Die weiteren Termine bei den Gartenfreunden Spanka, Hillebrand und Frau Krause-Windelschmidt sind schon fixiert - also auch jenseits der Tauschmärkte und Reisen erwartet uns ein
gemütliches "Gartenfreunde - Jahr" mit Gelegenheit zum Austausch und Pflege von Freundschaft und regionaler Verbundenheit.
Bitte bedenken am Samstag 1. sicher starten wir auch trotz klirrender Kälte mit ein wenig Blick in den Garten aber
2. dann zum Kaffee sollen die Mäntel in die Autos abgelegt werden, denn sonst wird es zu eng 2. Hausschuhe mitbringenUnd wie immer: Kaffee und Tee gibt es, Kuchen und Gebäck ( gerne auch herzhaft ) bringt jeder mit.

Gruß Julia 0173 6085086 P.S. Vielen Dank für die lieben Grüße und Wünsche zum Neuen Jahr, die uns erreichten,
insbesondere aber auch die Unterstützung und das Mitgefühl zum Tod meines Vaters.

Gartenrundbrief 17. Dezember

Liebe Gartenfreunde,
allen ein frohes Fest und beste Wünsche zum Neuen Jahr.
Wir starten darin mit einem ersten Termin am
10. Januar mit " Gartenfreunde zu Gast" bei Marion Poppe und Mann - die Wegbeschreibung befindet sich anbei.
Alle nicht über Email Erreichten sind per Post unterrichtet.
Bitte an den letzten Hinweis denken:
1. Jacken im Auto lassen
2. Hausschuhe mitbringen
Und wie immer: Kaffee und Tee gibt es, Kuchen und Gebäck ( gerne auch herzhaft ) bringt jeder mit.
Die Planung 09 liegt bei - natürlich kommen noch andere Termine hinzu, u.a. die Tauschmärkte bei Manuela und in Klein-Mutz.
Für die Reisen wird es keine besondere Organisation geben, die Termine und der Ablaufplan werden verschickt, die Fürstenberger treffen sich 9 Uhr auf dem Markt und dann kann jeder eigenständig Fahrteams bilden oder auf der Route dazustoßen. Eine Planung für die Tour an die Oder lege ich schon als ersten Entwurf bei.
Für bestimmte Termine, wie den Workshop mit Liselotte im Mai, kann sich jeder selbst schon bei Liselotte anmelden.
Für die Termine der Brandenburger Landpartei muss sich jeder da anmelden.
Mit besten Wünschen für einen Guten Rutsch
verbleiben Julia Witt & Michael Wittke

Montag, 24. November 2008

Pressereport aus der MAZ vom 17.11.08

Aufmunterung im Herbst
Zimtfest mit leckeren Plätzchen

FÜRSTENBERG - Der Tag war wie gemacht für das zweite Zimtfest in der Alten Reederei in Fürstenberg. Düstere Wolken zogen am Himmel und ließen es am Sonnabend gar nicht so richtig hell werden. Die Temperaturen kamen auch nicht aus dem Keller. Was macht man da lieber, als sich einen heißen Glühwein, einen Tee oder Kaffee zu genehmigen, das ein oder andere leckere Gebäck zu verköstigen und sich ans Feuer zu setzen. Für Julia Witt war es keine Frage, sie genoss den Sonnabend, so wie er sich ihr präsentierte. An genau einem solch trüben Tag war einst die Idee für das Zimtfest entstanden. „Bis Oktober ist es meist richtig schön, aber im November wird es dann mit einem Mal trist“, beschreibt sie die Stimmung im tiefsten Herbst. Bevor dann die schöne Weihnachtszeit beginnt, soll das Zimtfest ein Treffen all jener sein, die eine kleine Aufmunterung nötig hätten oder aber sich von den äußeren Widrigkeiten überhaupt nicht klein kriegen lassen und trotzdem feiern wollen.
Erstmals ist am Sonnabend auch das beste Zimtgebäck gekürt worden. Drei Hobbybäcker nahmen am Wettbewerb teil. Den Preis, eine Keramikmedaille für das beste Zimtgebäck 2008, erhielt Ute Boehm aus Linow bei Rheinsberg. Ebenfalls äußerst schmackhafte Zimtplätzchen hatten Gudrun Löffler aus Großwoltersdorf sowie Ingrid Stern und ihr Sohn Felix aus Altthymen gebacken.
Den etwa 80 Gäste, die über den Nachmittag verteilt zur Alten Reederei kamen, boten sich zwei Möglichkeiten, ihre Zeit angenehm zu verbringen. Da die Temperaturen noch nicht so tief gesackt waren, dass man sich nicht auch draußen hätte aufhalten können, verließen einige Gäste die Plätze am Freiluftkaffeestand nicht und machten es sich mit einer Decke gemütlich. Andere begaben sich zum Feuer und versuchten etwas Wärme aufzupicken. Markttreiben gab es indes im Wasserhaus, das ein Ofen wohlig aufgewärmt hatte. Dort präsentierten die „Gartenfreunde Seenland“ einige ihrer Kreationen. Liselotte Hirt aus Zernikow bot beispielsweise ihre wunderbaren Sirups an. Aus Maulbeerblätter oder Pfefferminze produziert sie kleine Köstlichkeiten, aber auch Holunderlikör und Ringelblumensalben waren bei ihr zu haben, um nur einige Dinge zu nennen. Getrocknete Kräuter brachte dagegen Regina Haseloff mit. Die Zehdenickerin hatte in diesem Jahr erstmals ihre Heimatstube in Bergsdorf geöffnet und ist mit der Resonanz sehr zufrieden. Sie und ihr Mann gehören zu den Gartenfreunden und freuen sich in jedem Jahr auf die herbstlichen Treffen bei Julia Witt und Michael Wittke.
„Die Stimmung war wieder sehr nett“, resümierte die Gastgeberin. Überhaupt sei es ihr wichtig, dass so ein Fest mal wieder die Gelegenheit gibt, sich zu treffen und gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verleben.

Neue Gartenfreunde beim Zimtfest

... neu diesmal dabei waren Harald und Marina Hillebrand, Maler, Schriftsteller, Vermieter von Ferienwohnungen und vor allem: super aktiv, was die Internetpräsenz betrifft. Vor allem aber sind sie engagierte Gärtner und für den kommenden September haben wir schon ein Gartenfreunde-Treffen bei ihnen im romantischen Bauerngarten in Aussicht genommen. Ein genauer Termin hat ja noch Zeit, obwohl viele schon an der Planung für 09 arbeiten.

Hier ein paar ihrer Webseiten:
Kunst und Kultur in Oberhavel: http://oberhavel.blog.de
Bauerngarten Glambeck: http://bauerngarten-glambeck.de
Wanderservice: http://wandern-walken.blog.de
Erprobte Rezepte: http://hobbykoch.blog.de
Geschichte der Menschheit: http://archaeologie.blog.de
Alles unter http://bauerngarten-glambeck.de

Angebote von Liselotte Hirt

Liselotte Hirt von den Gartenfreunden hat ihre Planung für 09 und Tips für die kalte Zeit ebenfalls schon ins Netz gestellt.

"Es ist draußen unwirtlich, dunkel und kalt - stärken Sie Ihre Abwehrkräfte mit einem Becher heißem Holundersaft - (die Beeren im Sommer geerntet), gemischt mit Holunderblüten-Tee -(die Blüten im Frühjahr geernet und getrocknet), gesüßt mit Sirup von Holunderblüten, Lindenblüten, Spitzwegerich ect. (im Lauf des Sommers hergestellt) - laden Sie Ihre Freunde zu einem gemeinsamen Kastanienfußbad - wer noch keine gesammelt hat, muß sich jetzt beeilen!

Wer unter Rheuma, Gicht und Durchblutungsstörungen leidet kann ein Kastanien- Vollbad nehmen: 1/2 Eimer Kastanien in Stücke schneiden, mit Wasser bedeckt über Nacht stehen lassen, am nächsten Tag kurz aufkochen, abseihen und dem Badewasser zufügen.

Alle diese Tips - und noch viel mehr - erfahren Sie, wenn Sie im Lauf des Jahres immer mal wieder an einer meiner Führungen teilnehmen.

So wie sich im Lauf des Jahres ständig die Vegetation ändert, so ändert sich der Schwerpunkt meiner Führungen: vom ersten (Brennessel) Grün im Frühjahr, zur Blütenfülle im Sommer, zu den Früchten und Wurzeln im Herbst. "

Die Saison 2009 beginnt an Ostern 11.April (Kar-Samstag) Neun-Kräuter-Suppe und Ostereierfärben wir sammeln die Kräuter für die traditionelle Neun-Kräuter-Suppe (auf offenem Feuer gekocht) anschließend Ostereier-Färben mit Naturfarben Beginn 13.oo im Garten der Espresso-Bar (Blaues Haus) Pro Person ab 10 Jahren: € 8,--


9.Mai 11.oo - 18.oo Tages - workshop: 'Unkraut vergeht erst im Topf' Feinkost Giersch & Co - Sammeln-Bestimmen-Zubereiten-Aufessen in Zusammenarbeit mit der Alten Reederei in Fürstenberg Anmeldung bei Liselotte Hirt


12.Juni 15.oo - 18.oo Wildkräuter-Führung in Menz in Zusammenarbeit mit dem Naturparkhaus ca. 1 1/2 Stunden sammeln und kennenlernen, 1 1/2 Stunden zubereiten & aufessen... Erwachsene € 10,- Kinder € 8,--
Wildkräuter-Führungen in Zernikow biete ich voraussichtlich 1 x monatlich samstags an *) eine Führung dauert in der Regel ca. 3 Stunden, inklusive Getränke und Kostproben, Zeit zum Austausch und Bücher zum Nachschlagen - Treffpunkt Zernikower Str. 35 A Kosten bis 6 Personen € 60,- ab 7 Personen pro Person € 10,-

Und übrigens: Wer noch interessiert ist an Holundersirup - absolut natürlich und lecker, sollte sich ebenfalls melden, noch gibt es einige zu kaufen bei mir, selbstgemacht und dekorativ abgefüllt als Geschenk - 5 Euro die Flasche. Liselotte Hirt, Tel. 033082-40478 Liselotte.Hirt@gmx.de Zernikow ____________________________________________________________________________________________________________________

Mittwoch, 12. November 2008

Gartenrundbrief Seenland 4. November 2008

Liebe Gartenfreunde,

die letzte Runde "Gartenfreunde zu Gast" bei Familie Haseloff war wieder einmal dazu angetan,
zu stauen und sich zu wundern, wie es einige von uns schaffen, Riesenflächen nicht nur urbar zu machen, sondern Pflanzen in überdurchschnittlicher Menge zum Wachstum anzuregen und !!! zu verarbeiten. Gemeinsam mit ihrem Mann, der offenbar goldene Hände hat, wenn es um Mauerwerk, Lehm und Bauten geht, hat die engagierte Heilpraktikerin einen alten Mühlenrest zum Leben erweckt. Im gemütlichen Raum, der auch für Feiern und Feste zur Verfügung steht, waren etwa 20 Gartenfreunde versammelt, um sich im Schein des Feuers aus dem Kaminofen plaudernd an den mitgebrachten Kuchen zu freuen. Herbstzeit ist Apfelzeit und so hatten fast alle leckere Apfelkuchen gebacken ( oder wie ich backen lassen.... ja, ja - zu Recht sind die Bäcker stolz auf ihr Backwerke )

Anschließend gab es eine Führung durch das ansteigende Gartenareal, in dem selbstgezogene Buchsbäume, Kräuter und natürlich Herbstastern um die Wette eiferten, noch einen guten Eindruck zu machen zum Ausklang der Gartenzeit.Hat man den ehemaligen Mühlenberg erklommen ( und da wollten die ersten schon wieder umkehren )weitet sich der Blick auf ein Feld und unzählige Pflanzungen.

Insbesondere die Jahreserdbeeren, deren rote Früchte keck in den
Nachmittagshimmel leuchteten, haben alle beeindruckt - und wer wollte, konnte sich natürlich einige Pflanzen mitnehmen.Besonders empfehlenswert ist auch der Besuch des Kurt-Mühlenhaupt Museums, viele hatten vor dem Gartennachmittag da vorbei geschaut.

Alle freuen sich schon, wenn es am10. Januar 2009 heißt: Gartenfreunde zu Gast in Emilienfelde.
Eine genaue Wegbeschreibung folgt dann noch zeitnah, wahrscheinlich stapfen wir dann durchs winterliche Märkische Land


Zügig nähert sich der 15. November und damit das 2. Zimtfest in der Alten Reederei.Einige haben sich schon angemeldet. u.a. Frau Lojewski und Liselotte Hirt . Sie werden wieder eine gemütliche Spinnecke einrichten, es gibt herrlichen Holunderlikör und das sagenhafte Himalaja-Kräutersalz - allerdings sollen wohl nur noch wenige Töpfe übrig sein.
Ute Boehm aus Linow wird ihre exklusiven Strickwaren aus Schafwolle und Levendeldelikatessen verkaufen.

Nichts ist jetzt schöner, als nach einem Saunabesuch oder der Waldwanderung in wuschlige Socken zu schlüpfen und die Seele baumeln zu lassen.Erholsame Stunden mit lieben Menschen sind die beste Erinnerung und die sicherste Anlage - die kann einem kein Bankencrash nehmen...Alle Standbetreiber bringen wie immer einen Kuchen mit,
diesen und Glühwein werden wir dann wieder gegen einen Unkostenbeitrag abgeben. Im Garten oder Wasserhaus am Feuer gibt es Glühwein.

Für Kinder und andere Liebhaber von Geschichten gibt es diesmal eine Filmträumerei in der Keksetage: wie zeigen "Ronja, die Räubertochter" -
einen herrlichen Film aus den Achtzigern über Freundschaft, Mut und das Erwachsenwerden.Alle anderen bitte die Stände betreffend nochmal Kontakt mit mir aufnehmen, was die genaue Planung betrifft.Wer sich am Wettbewerb um das "Beste Zimtgebäck 2008" beteiligen will: unter den mitgebrachten Bewerbern suchen wir den leckersten Zimtstern !Damit genug "Wählerinnen und Wähler" mitmachen können, bitte mindestens 10 Zimtsterne mitbringen,
die natürlich dann in Kleinsthäppchen zum Kosten verteilt werden.

Wer bei uns an dem Wochenende übernachten will: natürlich bieten wir auch noch kuschlige Wohnungen, bitte Michael kontaktieren: 0172 3227421
Mit besten Grüßen

Julia Witt

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Später Bericht vom Offenen Garten in Linow

HOFFEST: Mediterraner Duft lockte in das märkische Dorf Linow
Familie Boehm öffnete am Sonnabend den Mühlengarten für interessierte Besucher / Im Mittelpunkt stand der Lavendel als Heilpflanze

LINOW - Die Idylle ihres Anwesens in Linow kann Familie Boehm am Sonnabend nicht so recht genießen. Immer mehr Besucher finden am Nachmittag den Weg zu ihrem Haus in der Chausseestraße.
„Jetzt kommt Familie Richter aus Neuglobsow“, sagt die Hausherrin Ute Boehm, die viele der Gäste persönlich kennt und begrüßt.
„Viele von ihnen sind Gartenfreunde, mit denen wir uns regelmäßig treffen und beim lustigen Schlagabtausch über Pflanzen und Gärten philosophieren“, sagt sie. Die gebürtige Rheinsbergerin ist vor vier Jahren mit ihrem Mann in die Heimat zurückgekehrt, um das großelterliche Anwesen wieder aufzupäppeln. Entstanden ist eine Oase, in der sich Menschen, Tiere und Pflanzen wohl fühlen.
Einmal im Jahr öffnen Ute und Udo Boehm ihr Haus für Interessenten. „In diesem Jahr haben wir uns das Thema Lavendel ausgewählt, da die Pflanze zum Heilkraut des Jahres gewählt wurde“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin.
Wer den Hof an diesem Nachmittag betritt, ist augenblicklich von einer Lavendel-Duftwolke umgeben. Die kleinen blauvioletten Blüten sind allgegenwärtig. Während sie in den Kräutersträußen, die die Gärtnerin Manuela Röhken bindet, noch in ihrer ursprünglichen Blütenform erkennbar sind, enthalten Seifen, Öle und Lavendelbrot nur noch unscheinbare lilafarbene Flecken. Das Aroma hat Ute Boehm in Gläsern eingefangen; Zucker, Sirup, und Öle haben den unverkennbaren mediterranen Geschmack angenommen.
Die zehnjährige Tochter Saskia übernimmt mit ihrer Freundin die Versorgung der Gäste mit Kaffee, Lavendelkuchen und Lavendelbrot.
Zwischen Lavendeltöpfen, Bauernhortensien und efeuberankten Wänden genießen die Besucher unter den Sonnenschirmen den Nachmittag. Der Garten ist das allgegenwärtige Thema, das hier alle interessiert. In einer Bücherecke kann in antiquarischen Druckwerken zum Thema geschmökert werden, und auch auf den Pastellkreide-Bildern der Hausherrin sind aus den Farbpigmenten bunte Blütenblätter entstanden.
Einige Gartendetails, die die Hobbymalerin festgehalten hat, können die Gäste im Garten wiederentdecken. Kieswege schlängeln sich dort zwischen Kräuterbeeten und verbinden Blumenrabatten mit schattigen Sitzplätzen, an denen Springbrunnen leise vor sich hinplätschern. Viele der Pflanzen zieht Ute Boehm selbst.
Während sich der Hund des Hauses namens Cäsar im Teich abkühlt, bereitet sich das Duo „Sechs Saiten und Einer“ auf seinen Auftritt vor. Die beiden Freunde der Familie haben lyrisch und musikalisch das Thema „Lavendel“ aufbereitet. (Von Cornelia Felsch)

Montag, 6. Oktober 2008

Zimtfest am 15. November 15 - 18 Uhr

Selbstgemachte Marmeladen und andere Gartenschätze, kunsthandwerkliche Pullover und Schals, handgefertigte Collagen und Papierkunst, Bilder, Bücher und Holzarbeiten werden bei einem gemütlichen Kaffee, Tee und Glühwein angeboten.
Sie sind herzlich eingeladen, zu plaudern, zu genießen und Weihnachtgeschenke zu finden.
Das Wasserhaus in der Alten Reederei als winterliche Spinnstube mit Blick auf die Havel.

NEU

Gesucht wird der leckerste Fürstenberger Zimtstern. Bewerber bringen bitte mindestens 15 ihrer selbstgebackenen Zimtsterne mit, damit die Gäste ihr Votum abgeben können.
Der Sieger erhält die Goldene Fürstenberger Brezel.

Wir freuen uns auf Sie!
Julia Witt & Michael Wittke

Standgebühr: ein Kuchen – bitte vorher anmelden - 033093 30906

Montag, 29. September 2008

Manuela Röhken lädt ein zum 11. Oktober

Hiermit lade ich euch zu meiner Herbstveranstaltung ein
NaturKunstWerk
am: 11.Oktober ab: 14.00 Uhr
in: Kraatz, Lindensstraße 28
bei: Manuela Röhken
Pflanzentausch & Tausch von Marmeladen und Gartenfrüchten
suche: Phlox biete: Himbeerpflanzen - alles mitbringen
Kosten und Staunen: zum Anlaß des internationalen Jahres der Kartoffel
Wer hat Lust, eine kleine Kostprobe Kartoffelsalat nach altem Familienrezept
mitzubringen oder eine im Garten geerntete Kartoffelsorte vorzustellen?
Erdapfel, Gummeli, Grumbire, Knödeln, Nudeln, Grübling, Erdbrot, Jacobsbirne, Toffel
Peter N orman aus Berlin: Ringelnatz inWorten
Juliana Eggers aus Gransee: Skulpturen aus Metallschrott
Ute Boehm aus Linow: Seife vom Block, Spinnrad, Wolliges
Gabriele Grahl aus Schmachtenhagen: Pilze aus Holz, Aquarelle
K atharina Puttins aus Hennigsdorf: die Galerie auf der Leine interpretiert
ein Buch von Alan Weisman
Die W elt ohne uns: eine Reise über die unbevölkerte Erde.
Ich freue mich auf euer Kommen.Manuela Röhken

Freitag, 29. August 2008

Gartenrundbrief Seenland 29.August 2008

Liebe Gartenfreunde im Seenland,

1. RÜCKBLICK :
Am 2. August hatte Ute Boehm zum "Offenen Mühlengarten" eingeladen.Viele Gäste waren durch die Presseinformationen gekommen, aber auch viele Gartenfreunde aus unserem Kreis waren da,
um von ebenfalls gut bekannten Akteuren, den Puttins und Axel Röhken, Darbietungen zu lauschen und die vielen leckeren Produkte aus der Hand der Hausherrin zu naschen. Wer es nicht geschafft hat und dennoch mal vorbeikommen mag, der sollte einfach mal Kontakt aufnehmen.Ute Boehm Gartenatelier Alte Schrotmühle Meinerzhagen
Chausseestrasse 28 a, in 16831 Linow hinter Rheinsberg ( letztes Haus an der Hauptstrasse rechts ) Die Angebote von Ute Boehm finden Sie auf der Homepage vom Stechlin-Ruppiner Land.
http://www.stechlin-ruppiner-land.de/index.php?option=com_uhp2&Itemid=&task=viewpage&user_id=99&pageid=94

Vielleicht schauen Sie auch so immer mal vorbei bei den aktuellen News auf www.stechlin-ruppiner-land.de Das Portal zu Angeboten in der Region wird betrieben von Frank Wendel, der nicht nur die Webseite betreut, sondern gemeinsam mit seiner Gattin auch das reizvolle Hofcafé in Zernikow, das Blaue Haus Zernikower Strasse 36 betreibt.Neben excellenten Kaffeespezialitäten gibt es selbstgebackenen Kuchen und eine schöne Stimmung im ländlichen Hof.
http://www.espresso-mobil-bar.de/espressobar-home

Achtung: Die regulären Öffnungszeiten sind Samstag und Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr.

2. Aktuell:
Lange Nacht der Museen morgen vorgemerkt? Am Sonnabend, den 30. August 2008, findet wieder die Lange Nacht der Museen in Berlin statt. Über 100 Museen, Sammlungen, Archive, Gedenkstätten und Ausstellungshäuser öffnen ihre Pforten bis weit nach Mitternacht. Das sommerliche Motto: Schlösser, Parks und Gärten.
Zu ungewöhnlicher Stunde präsentiert sich die Museumslandschaft der Hauptstadt in all ihrer beeindruckenden Vielfalt auf einer Fläche von fast 400 km². Ob Schlösser mit ihren Gärten selbst zu den Teilnehmern zählen (Schloss Köpenick, Schloss Charlottenburg), ob die Museen die Aufmerksamkeit auf sie umgebende wunderschöne Parks und Gärten lenken (Märkisches Museum, Max-Liebermann-Haus) oder das Motto Inspiration für spezielle Programme und Führungsangebote ist, alles dreht sich in dieser Sommernacht um den Dreiklang aus Architektur, Landschaftsgestaltung und Gartenkunst.
Die Eröffnung der Langen Nacht findet am Lustgarten statt, der mit seiner wechselvollen Geschichte vom Küchengarten im 15. Jahrhundert bis hin zur heutigen Gestaltung im Sinne Lennés die Spannweite des Themas sinnfällig macht. Um 18.00 Uhr gibt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hier den Startschuss, begleitet von Fanfarenklängen vom benachbarten Berliner Dom. Im Lustgarten vor dem Alten Museum kann man sich schon vorab zum Picknick verabreden.
Wie gewohnt, sind viele Häuser durch einen komfortablen Bus-Shuttle miteinander verbunden, fünf Cityrouten starten direkt am Lustgarten, fünf weitere Tour-Retour-Routen haben ihre Startpunkte in Charlottenburg, Tegel, Steglitz, Köpenick und Wannsee. Das umfangreiche Programm findet sich unter www.lange-nacht-der-museen.de. Hier einige Beispiele: Der barocke Garten von Schloss Charlottenburg verwandelt sich in einen verwunschenen Zaubergarten. Das DDR Museum thematisiert, inwiefern der Palast der Republik als Schloss und "Freizeitpark" fungierte. Von der 22 m hoch gelegenen Dachterrasse des Rheinland-Pfalz-Hauses kann man einen unvergesslichen Blick über den Tiergarten und Berlins Mitte genießen. Das Museum für Kommunikation lädt zu einer Kutschfahrt in einer historischen Postkutsche rund um den "Postpalast" ein. Erstmals in einer Langen Nacht der Museen ist neben dem Botanischen Museum das Gartendenkmal Botanischer Garten geöffnet, vor festlich illuminierter Kulisse der Gewächshäuser wird eine Italienische Gartennacht gefeiert. Und wer gern das Tanzbein schwingt, ist zur Lange-Nacht-Abschlussparty im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums eingeladen.Tickets Online-Tickets konnten bis zum 26. August auf dem Portal gebucht werden, Auskünfte erteilt die Museumsinformation Berlin, Tel. 030-24749888 Das Kombiticket gilt für den Besuch aller Veranstaltungen, für die Benutzung des Shuttle-Bus-Routen und für die An- und Abreise mit der BVG im Tarifbereich ABC (gültig von 15 bis 5 Uhr). Das Kombiticket kostet im Vorverkauf 12,00 / erm. 8,00 € und am Veranstaltungstag 15,00 / erm. 10,00 €.

3. Demnächst : Die Apfelgräfin aus der Uckermark in Berlin am 5.September
Gräfin Daisy von Arnim ist bekannt als Apfelgräfin aus der Uckermark. Zusammen mit tatkräftigen Landfrauen verarbeitet sie dort in ihrem Unternehmen Haus Lichtenhain die märkischen Äpfel zu köstlichen Delikatessen. Ihr Apfelcaramel-Aufstrich ist preisgekrönt und mundet ebenso delikat wie ihre anderen Apfel-Aufstriche mit Ingwer, Holunderblüten, Vanille oder Sanddorn. Neben Cidre stellt die Gräfen auch Apfelbrand und Apfellikör in bester Qualität her. Wer dem Süßen des Lebens zugeneigt ist, sollte unbedingt ihre Apfelmandelplätzchen probieren, die nach einem alten Familienrezept hergestellten Arnim-Thaler oder Apfelringe in Zartbitter-Schokolade. ( Mein persönlicher Favorit ist allerdings das Früchtebrot im Glas...) Und wer all das kosten möchte, schaut am so genannten Langen Freitag rund um den Bayerischen Platz, am 5. September in einem der schönsten Schokoladenläden Berlins vorbei. Gräfin von Arnim ist an diesem Tag zwischen 11:00 und 22:00 Uhr bei www.das-suesse-leben.de in der Salzburger Strasse ( Rathaus Schöneberg ) zu Gast und verkostet und verkauft ihre Produkte rund um den Apfel.

4. Tip: der Gartenblog von Harald Hillebrand Nun gibt es ja in der Tat nicht allzu viele Garten- und Naturfreunde, die auch im Netz aktiv sind. Einer der engagiertesten Oberhavler ist Harald Hillebrand, der im Löwenberger Land mehrere Blogs führt, darunter auch Infos zu fast allem aus dem eigenen Garten. Schauen Sie doch mal vorbei : http://biogarten.blog.de

5. Vor der Tür stehen auch der die Tage der Offenen Gärten in Oranienburg und Eden - sicher ein guter Anlass, sich vom Seenland oder Berlin aus da mal nach Oranienburg zu begeben.
14. September Offene Pforte Eden Besichtigung der Gärten Schurmann, Frank, Froelich
21. September Offene Pforte für Oranienburg und UmgebungBesichtigung der Gärten Gottemeier, Ziegelhof Zehdenick, Hennig, Metze, Lange, Grimm, Trültzsch

Donnerstag, 31. Juli 2008

Frauke Streubel in der Berliner Morgenpost

In der Welt der grünen Wilden
Rüdiger Nehberg hat es vorgemacht. Einen Supermarkt braucht man eigentlich nicht. Selbstversorger werden auch in der heimischen Natur fündig. Nun mag nicht jeder knusprige Käfer oder proteinhaltige Maden wie der Survival-Guru. Aber rein vegetarisch gesehen, ist man mit Wildkräutern und -pflanzen aus dem Wald, vom Feld oder der Wiese gut bedient.
"Was, das alles kann man essen?" Frauke Ströbel war erstaunt, als eine Brandenburger Kräuterfrau ihr vor Jahren duftende Scharfgarbe, saftigen Portulak, aromatische Taubnessel und anderes Grünzeug anbot. Sie erinnerte sich daran, dass sie schon als Kind gerne den als Kaninchenfutter verschrienen Löwenzahn gepflückt und geknabbert hatte. Bei einem Kreta-Urlaub hat sie dann gelernt, ihn auf griechische Art zuzubereiten. Erst blanchieren, dann mit Olivenöl und Knoblauch kräftig anbraten. Inzwischen gibt es kaum ein Gericht, das Frau Ströbel ihrem Mann ohne wilde Kräuter serviert. "Das beste Gemüse, das es gibt, sind in Öl gebratene Hopfenspitzen", schwärmt die 41-jährige Wirtschaftswissenschaftlerin, die aus ihrer Liebe zu dem wilden Grün inzwischen ein Geschäft gemacht hat. Sie gründete 2006 die Berliner Landpartie, bietet Kräuterkunde und Kochkurse an.
Brennnessel und Ackerschachtelhalm
Sie ist nicht die Einzige: Ernährungsberaterin Elisabeth Westphal ist bei der Grünen Liga Berlin seit 2001 als Kräuteraktivistin im Einsatz. Schon als Kind in Radebeul hat sie sich auf Wiesen von der Hand in den Mund ernährt. Heute zupft sie bei ihren Kräutertouren, aber auch beim morgendlichen Joggen hier ein bisschen Brennnessel, da ein wenig Ackerschachtelhalm. Auch an Bäumen kommt sie nicht vorbei. Elisabeth Westphal: "Die seitlichen jungen Triebe der Sommerlinde haben einen wunderbaren Geschmack." Im Frühjahr, wenn die Blätter noch zartgrün sind, ist die Buche ein wundervoller Durstlöscher. Und Gingko mit viel Vitamin C kann man die ganze Saison über essen. Neben bekannten Wildkräutern wie Löwenzahn sucht sie auch nach Malve, Frauenmantel, Spitzwegerich, Hirtentäschel, Sauerampfer und Höllenkraut.
Für die vitaminreiche Brennnessel hat sie einen besonderen Tipp: Man muss sie von unten fassen, abbrechen und die Brennhaare von unten nach oben abstreifen. Auch wenn man sie klein hackt, macht sie ihrem Namen keine Ehre. Wie bei Pilzen ist auch bei Wildpflanzen Vorsicht geboten: Manche "Guten" sehen Giftigen zum Verwechseln ähnlich zum Beispiel der harmlose Kälberkopf dem giftigen Schierling oder der milde Kerbel der wilden Möhre. Bärlauchsammler müssen aufpassen, dass sie nicht dazwischen stehende giftige Herbstzeitlose erwischen.
Vielfalt im eigenen Garten
Wer auf Nummer sicher gehen will, sammelt nur auf der eigenen Scholle. Gartenbesitzer können von der samt Stiel, Stängel und Blüte essbaren Kapuzinerkresse auch ihr Unkraut verwerten. Wer bislang über den sich allseits verbreitenden Giersch geschimpft hat, sollte ihn einfach abzupfen und in den Salat schnippeln, wie es Feinschmecker mit dem grünen Kraut tun. Giersch ähnelt Petersilie, ist aber aromatischer. Ganz köstlich schmeckt er zu Tomaten oder in Kartoffelsuppe, weiß Elisabeth Westphal. Vogelmiere schätzt sie wegen des leicht nussartigen Geschmacks, Meerrettichblätter wegen der Schärfe. Das Interesse der Berliner an Wildkräutern wächst derzeit wie Unkraut, hat sie festgestellt. Bärlauch war der Renner der vergangenen Jahre, zurzeit sind Löwenzahn und Giersch die Trendkräuter.
Auch Eleonore Gliewe, eigentlich Finanzökonomin, hat Berufung gegen Beruf gewechselt und bietet nun Kräuterwanderungen und vegetarisches Catering mit Wildkräutern an. Besonders liebt sie die Brennnessel "weil sie so viele Nährstoffe hat und man so viele schöne Sachen daraus machen kann". Brennnesselspinat zum Beispiel mit etwas Olivenöl angebraten. Oder Brennnesselgemüse mit Mozzarella und Pinienkernen. Beinwellblätter taucht sie in Pfannkuchenteig und backt sie in Öl aus. Löwenzahn, der jetzt schon bitter wird, übergießt sie mit heißem Salzwasser, damit er milder wird. "Ich möchte die grünen Wilden nicht mehr missen", sagt die Kräuterfrau aus Wölsickendorf.
Der neue Trend ist eigentlich ein uralter Hut: Wildkräuter waren nur in Vergessenheit geraten, weil man sich mit gezüchteter Petersilie, Schnittlauch, Oregano und anderen Kräutern begnügte.
Verwendung in der Gourmetküche
Selbst Sterneköche haben das vielseitige Wildgemüse schon vor einigen Jahren wiederentdeckt. Kolja Kleeberg vom Restaurant "Vau" am Gendarmenmarkt schwört auf den Wildkräutersalat aus Bronzefenchel, Giersch, Brunnenkresse und Ackersenf. Sein Kollege Dirk Biedermann von der Kochschule "Culiartis" weiß warum: "Weil Wildkräuter intensive und unverfälschte Aromen haben und eben nicht immer verfügbar sind wie das Standardprogramm vom Gemüsehändler." Seit er vor drei Jahren die Kochschule gegründet hat, bietet er Kurse mit Wildkräutern an. "Der absolute Renner", sagt Biedermann. Er benutzt die wilden Kräuter für alles: leckere Suppen, würzige Füllungen und Krusten für Fleisch.
Unterstützt wird die Kräutersehnsucht vom individuellen Erlebnishunger nach kulinarischen Experimenten und vom allgemeinen Trend zu gesunder gemüsebetonter Ernährung. Denn sie schmecken nicht nur, sondern sind auch gesund, weiß Heilpraktikerin Hansi Krause. Seit acht Jahren bietet sie bei der Volkshochschule Treptow-Köpenick Wildkräuterkurse an. "Zunächst waren es ältere Frauen, die wissen wollten, was noch wo wächst. Heute sind es junge Frauen mit Kindern, die ihre Familie gesund ernähren wollen und bei Krankheiten statt Pillen lieber Heilkräuter und -pflanzen verwenden."
Kraut mit heilsamer Wirkung
Die Scharfgarbe etwa schmeckt nicht nur lecker, sie ist auch gut für den Stoffwechsel, für die Gefäße und heilt Wunden. Achill soll im Trojanischen Krieg einen Freund damit verarztet haben, daher trägt das Kraut auch seinen Namen: "Achilles milllefolium".
Scharfgarbe, Höllenkraut und Gänseblümchen kann man sogar in der kalten Jahreszeit ernten, doch die meisten anderen Kräuter gibt es nur von März bis September. Bärlauch sogar nur bis zur Blüte im April. "Die Kraft der Kräuter sollte man zu jeder Zeit nutzen", findet Kräuter-Lehrmeisterin Hansi Krause. In ihren Kursen zeigt sie daher auch, wie man Kräuter, Blüten und Früchte trocknet und zu Salben und Tinkturen verarbeitet.

Dienstag, 29. Juli 2008

Gartenbrief Seenland 28. Juli 2008

Liebe Gartenfreunde im Seenland,

1. RÜCKBLICK : Samstag gab es "Gartenfreunde zu Gast" auch wenn wir selbst ( Micha und ich ) durch eine Reihe von Gästen verhindert waren, selbst am Samstag dabei zu sein,
gab es doch ein außerordentlich positives Feedback von all jenen, die sich bei 32 Grad
Tropen in der Mark gegönnt hatten und bei Frauke Streubel und ihrem Mann am Samstag schöne Stunden verbrachten. Viele Tipps wurden wieder weitergegeben und das ist ja das Schönste am gemütlichen Treffen, dass neben Kaffee und Kommunikation eben auch Wissenswertes und Pflanzbares ausgetauscht wird. Wer es nicht geschafft hat, sollte auf jeden Fall einmal bei den vielen Angeboten der Landpartei vorbeischauen: http://www.berlinerlandpartie.de/

Einige waren ja auch in Zernikow beim Maulbeerfest: 85 Kilogramm Maulbeeren haben Mitstreiter der Initiative Zernikow in den vergangenen Tagen gepflückt, um den Besuchern des 8. Maulbeerfestes am Sonnabend Marmelade, Spießchen mit getrockneten Früchten oder auch selbstgemachten Likör zu servieren. „So eine reiche Ernte hatten wir in den acht Jahren noch nicht. Wir hätten problemlos noch mehr ernten können“, sagte Ines Rönnefahrt. Aber dann hätten es die sieben tapferen Maulbeerpflücker und -verwerter wohl nicht mehr geschafft, rechtzeitig 300 Liter Marmelade zu kochen, und diese auf dem Fest zum Dippen herumzureichen. Eigentlich war die Scheune auf Gut Zernikow als Regenvariante gebucht, aber auch die Sonne machte das Feiern im Freien nicht zum Vergnügen. Und so waren die Markttreibenden und Kreativen komplett in die kühle Halle umgezogen. Neben der Initiative Zernikow war auch der Hospizdienst Lebensreise http://hospizdienst-lebensreise.npage.de/ mit einem Informationsstand vertreten. An einem Marktstand gab es jenes edle Produkt zu kaufen, das Friedrich II. überhaupt erst dazu veranlasst hatte, in Preußen Maulbeerbaumplantagen anlegen zu lassen: Seide. Die Besucher erfuhren auch, wie Frauen in anderen Kulturen den feinen Stoff meterweise um den Körper wickeln. MAZ 28.7.

2. AUSBLICK : Am kommenden Samstag lädt Ute Boehm 10 bis 17 Uhr zum "Offenen Mühlengarten".Die Veranstaltung ist öffentlich und im romantischen Garten und den ästhetisch anspruchsvoll gestalteten Hofräumen wird es neben Kuchen und Kaffee zum Kauf auch " Alles rund um den Lavendel" geben. Nicht nur die Liebhaber des typischen Duftes dürfen sich auf von Ute Boehm selbstgemachtes Lavendelbrot, Lavendelseifen, Duftkissen u.v.a. freuen. Wie immer unter dem Label "handgemacht" produziert, werden auch die anderen Produkte im kleinen Hofatelier angeboten, darunter extrem leckeres Pesto, Holundersirup und Marmeladen. Dazu gibt es auch Gestricktes und Genähtes, alles aus Naturmaterial, vor allem aus selbstgesponnener Schafwolle. Für alle, die in ihrem Garten noch Platz haben, wird es auch verschiedene Lavendelsorten zum Kauf geben, schließlich ist der Lavendel die Heilpflanze des Jahres 2008. Anmeldung ist nicht erforderlich.
Alte Schrotmühle Meinerzhagen Chausseestrasse 28 a, in 16831 Linow

3. Apropos Seenland : Nachdem doch einige Freunde sorgenvoll Teilhabe gezeigt hatten, als Unbefugte letzten Donnerstag Michas schönen Holzkahn entwendet hatten, gab es doch großes Hallo, als durch unseren aufmerksamen Nachbarn, Herrn Gaumert, dann doch der Kahn gefunden und durch Micha sicher geborgen wurde. Große Erleichterung.Wer mag, kann also Ruderkähne aus Holz mieten und ausprobieren, er kann am Yachthafen ebenso wie bei uns vom Garten starten. http://www.altereederei.de/Ruderbootverleih.html Und natürlich auch gleich noch ein solidarischer Tipp zur Familie Gaumert, die ebenfalls Angebote für Wassersportfreunde präsentieren. http://www.boote-gaumert.de/

4. Die aktuelle Planung anbei

Bis jetzt sind für 2009 folgende Wünsche/ Ideen bei mir angelandet - BUGA Schwerin ( vielleicht gemeinsame Fahrt mit einem Bus / Taxi der Koepkes ? ) - Königliche Gartenakademie Berlin ( mit Führung durch die Gründerin ? ) - LAGA Oranienburg ( mit Führung durch einen Oranienburger Gartenbetrieb/Gartenfreund ? ) Um Planungen / Führungen zu organisieren, bräuchte unsereins natürlich nochmal das ein oder andere Feedback... hat aber noch Zeit.

Allen herzliche Gartengrüße Julia Witt

Montag, 21. Juli 2008

Staude des Jahres 2008 : Helenium

Die Sonnenbraut, botanisch Helenium, ist vom Bund deutscher Staudengärtner (BdS) zur Staude des Jahres 2008 gewählt worden. Kein Wunder, verbreitet sie doch mit ihren an viele kleine Sonnen erinnernden Blüten in warmen Gelb-, Rot- oder Brauntönen vom Frühsommer bis in den Herbst hinein Fröhlichkeit und Leuchtkraft in der Staudenrabatte. Ursprünglich kommt Helenium aus den Weiten der nordamerikanischen Prärie und ist daher im heimischen Garten bestens für vollsonnige, jedoch nicht zu trockene Standorte im Wildstaudenbeet und im Bauern- oder Präriegarten geeignet.

Sonnengesichter
Helenium gehört mit ihren auffälligen, Insekten anlockenden Blüten, zu den Korbblütlern. Charakteristisch ist die Fülle kleiner, fruchtbarer Blüten – meist in Braun, Gelb oder Grün – die zu einer Scheibe (weiter unten taucht die Bezeichnung Knopf auf, vielleicht erwähnen, dass Scheibe der botanische Begriff für diese dicht gedrängten fruchtbaren Einzelblüten sind) angeordnet sind. Um die Scheibe herum sitzt ein Kranz unfruchtbarer Strahlenblüten, die die Blume wie eine Sonne aussehen lassen. Carl von Linné verlieh ihr daher den vom griechischen Sonnengott Helios abgeleiteten Namen Helenium. Im Frühsommer startet die Helenium-Saison mit Helenium hoopesii, die als Wilde Sonnenbraut bezeichnet wird. Mit ihren leicht hängenden, orangegelben Blütenblättern weicht sie vom üblichen Bild ab und passt am besten in ein kunterbuntes Wildstaudenbeet. Sie hat bis zu 70 cm hohe Stängel und bis zu 30 cm lange, lanzenförmige Blätter.

Mit Bischof in den Sommer
Der wahre Helenium-Reigen des Sommers wird von der zitronengelb blühenden Sorte ’The Bishop’ eröffnet, die einen schönen, braunen Knopf hat. Ab Mitte Juni erfreut diese zierliche Pflanze mit bis zu 70 cm Höhe den Gartenbesitzer. Von Ende Juni an blühen weitere mittelhohe Sorten mit kräftigen Farben, wie die rote ’Moerheim Beauty’ und die hellgelben ’Wyndley’ und ’Wesergold’. Ab Mitte bis Ende Juli gibt es kein Halten mehr, dann startet die Helenium-Zeit im Beet! Die im Hochsommer blühenden Arten können mit ihren sehr standfesten Stielen eine Höhe von bis zu 180 cm erreichen, wie die gelb blühende, mächtige ’Kugelsonne’. Weitere prächtige Sommerblüher sind ’Kanaria’ mit zitronengelben Strahlenblüten, ’Goldrausch’ mit braunem Knopf und ’Rauchtopas’ mit wunderschönen Gelb-Brauntönen. Ins Rötliche tendieren ’Kokarde’, ’Flammenrad’, ’Biedermeier’, ’Wonadonga’ und ’Baudirektor Linné’. Mit dunkelroten Blüten präsentieren sich einige mittelgroße Sorten wie ’Dunkle Pracht’ und ’Lambada’. Die nur 70 cm hohe Sorte ’Rubinzwerg’ zeigt mir ihrem leuchtenden Weinrot, das nur einen Hauch von Gelb enthält, enorme Fernwirkung im Beet. Sie verfügt über eine besonders lange Blütezeit und beendet gemeinsam mit der ebenfalls roten Sorte ’Feuersiegel’ Ende September/Anfang Oktober das Helenium-Gartenjahr.

Die Prärie lässt grüßen
Am besten lässt sich Helenium – wie in der Prärie – gruppenweise mit anderen Prachtstauden und Gräsern kombinieren. Bei der Zusammenstellung kann man tief in den Farbtopf der Natur greifen: Wer Gelb in vielen Variationen mag, kombiniert verschiedene Rudbeckia-Sorten, die nicht wuchernde Staudensonnenblume und einige Goldruten-Sorten mit Helenium. Dadurch entsteht eine goldgelbe Gartenecke, die selbst an bedeckten Tagen eine enorme Leuchtkraft entwickelt. Auch Indianernessel (Monarda), Phlox, Kandelaber-Ehrenpreis (Veronicastrum virginicum) und viele Wildastern gesellen sich gerne zu Helenium. Zu ihren warmen Gelb-, Rot- und Brauntönen sieht Blau besonders schön aus. Im Spätsommer lassen zum Beispiel blau blühende Rittersporn, Astern in Blau und Violett oder zartviolette Verbenen Helenium noch intensiver leuchten. Von den Einjährigen oder den nicht winterharten Gartenpflanzen sind beispielsweise üppig blühende Dahlien, weiße oder orangefarbene Cosmeen und Mehlsalbei attraktive Begleiter für Helenium. Sich sanft im Wind wiegende hohe Gräser wie Rutenhirse (Panicum virgatum), Indianergras (Sorghastrum nutans), Prärie-Bandgras (Spartina pectinata) und Großer Blauhalm (Andropogon gerardii) vervollständigen das harmonische Gartenbild.

Donnerstag, 17. Juli 2008

Aktueller Kalender Stand 17.Juli

26. Juli 15 bis 18 Uhr “Gartenfreunde zu Gast - Nummer IV“ In unserer privaten Reihe der Gartenfreunde Seenlandsind wir zu Gast bei Frauke Streubel & Familie in ihrem Garten Hellberger Weg 9 16792 Zehdenick / OT Badingen Kaffee Tee wird geboten/ Bitte Kuchen, Obst o. ä. mitbringen Anmeldung direkt bei Frauke.Streubel@berlinerlandpartie.de

2. August 10 bis 17 Uhr Private Angebote : „Ute Boehm lädt ein zum Offenen Mühlengarten zum Thema LAVENDEL„ Alte Schrotmühle Meinerzhagen in Linow bei Rheinsberg , Chausseestrasse 28 a, in 16831 Linow bei Rheinsberg bei Familie Boehm Sie sind herzlich eingeladen zu gemütlichen Stunden im großen Garten, können Saft, Kräuterseifen und leckeres Pesto aus der Hand von Ute Böhm testen und mit nach Hause nehmen, Kaffee und Kuchen sind zu erwerben. Für Kinder und Familie gibt es Mitmach und Bastelangebote. Keine Hunde, ohne Anmeldung. Nachfragen: 03393180641
http://www.stechlin-ruppiner-land.de/index.php?option=com_uhp2&Itemid=&task=viewpage&user_id=99&pageid=94

2. August Termin Workshop Zubereitung von Kräuterelixieren bei Christel Gottemeier auf dem Sperberhof in Neuholland Anmeldung Telefon: 03305460133 Christel Gottemeier Email: Gottemeier-Neuholland/ad/t-online.de Kosten 22 Euro

30. August Workshop Kräuterkunde mit Kochen bei Christel Gottemeier Email: Gottemeier-Neuholland/ad/t-online.de auf dem Sperberhof in Neuholland. Anmeldungen erbeten unter Tel 03305460133 Kosten 22 Euro

14. September Offene Gartenpforte in Eden( Oranienburg )
http://www.offene-pforte-oranienburg.de/

20. September 10 bis … Herbstfest bei Ulrike Gürtler ( gewerblicher Staudenmarkt) in der Staudenschmiede in Peckatel ( nördlich von Neustrelitz) http://www.staudenschmiede.de/

21. September Offene Gartenpforte Oranienburg http://www.offene-pforte-oranienburg.de/
Gartengesellschaft e.V. Berlin –Brandenburg 11. Oktober Wunder der Zwiebelpflanzen
Besuch in der Pflanzenhandlung A. Hoch, Irene Hoch und ihre Experten weihen in Geheimnisse von Zwiebelpflanzen, Stauden und anderen blühenden Kostbarkeiten ein, Besichtigung des Hoch-Privatgartens "um die Ecke". Termin: 11. Oktober 2008, 14 Uhr Ort: Albrecht Hoch, Potsdamer Straße 40, 14163 Berlin

18. Oktober 15 Uhr Gartenfreunde zu Gast Nummer 5 bei Familie Haseloff in 16792 Zehdenick / Bergsdorf Vogelsangstrasse 118, Telefon: 03307 3591
Für Gartenfreunde kostenfrei: Kaffee Tee wird durch den Gastgeber geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffett mit


Gartengesellschaft e.V. Berlin –Brandenburg
13. November Geschichte der Gartenkunst in Gemälden (Führung) Führung von Kunsthistoriker Thomas Hoffmann und Landschaftsplanerin Ursula Müller Termin: 13. November 2008, 18 Uhr Ort: Gemäldegalerie Berlin, Kulturforum Matthäikirchplatz

15. November Die Alte Reederei lädt ein zum gemütlichen 2. Zimtfest im Wasserhaus an der Havel , es werden regionale Produkte und potenzielle Weihnachtsgeschenke präsentiert, neu: Wettbewerb um das beste Zimtgebäck

10. Januar 2009 um 15 Uhr Gartenfreunde zu Gast Nummer 6
bei Marion und Ullrich Poppe in Emilienfelde 11 , Liebenwalde Fon: 03305490199 Für Gartenfreunde kostenfrei: Kaffee Tee wird durch den Gastgeber geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffett mit

noch offen wann / März 2009 / Gartenfreunde zu Gast Nummer 7 bei Familie Spanka Für Gartenfreunde kostenfrei: Kaffee Tee wird durch den Gastgeber geboten/ die Gäste bringen Kuchen, Obst o. ä. für ein kleines Buffett mit


02. Mai 2009 14 Uhr 4. Fürstenberger Gartentag in der Alten Reederei Direkt mit Blick auf die Havel werden Hobbygärtnerinnen und Interessierte wieder ihre Stauden und Blumensamen zum Tausch oder auch Verkauf anbieten können. Keramik, Blumenbilder, Flechtkörbe, Gummistiefel - alles, was man für den Garten brauchen kann, ist willkommen. Dazu gehört auch wieder eine neue Ausstellung, Musik, Kaffee und Kuchen.

Gartenbrief 17.07.2008

Liebe Gartenfreunde im Seenland,

1. Gartenfreunde zu Gast

am 26. Juli ab 15 Uhr heißt es wieder "Gartenfreunde zu Gast "Diesmal verbringen wir einen gemütlichen Nachmittag bei Frauke Steubel und ihrem Mann. Viele in der Region kennen sie als engagierte Unternehmerin, die mit der www.berlinerlandpartie.de die Stärken und Produkte der Region den Hauptstädtern nahe bringt. Dran denken: die Einladung ist privat und für uns Gartenfreunde hier im Verteiler gedacht, die Gastgeber stellen Kaffee, Tee und Wasser zur Verfügung - die Gäste bringen etwas mit, einen Kuchen, Gebäck oder ähnliches.
Die Wegbeschreibung finden Sie hier:
http://www.berlinerlandpartie.de/gfx/Hoffest/Wegbeschreibung.pdfAllen Gartenfreunden, die sich für die Umgebung interessieren und den Nachmittag mit einem Ausflug verbinden wollen, empfiehlt Frau Steubel nochmal Wandertipps - nicht wundern, die Seite bezieht sich auf einen alten Termin vom letzten Jahr www.berlinerlandpartie.de/hoffest.html
Gern auch jenen Gartenfreunden ohne Emailadresse weitersagen.

2. Am 2. August lädt Ute Boehm lädt ein zum "Offenen Mühlengarten".

Die Veranstaltung ist öffentlich und im romantischen Garten und den ästhetisch anspruchsvoll gestalteten Hofräumen wird es neben Kuchen und Kaffee zum Kauf auch " Alles rund um den Lavendel" geben. Nicht nur die Liebhaber des typischen Duftes dürfen sich auf von Ute Boehm selbstgemachtes Lavendelbrot, Lavendelseifen, Duftkissen u.v.a. freuen. Wie immer unter dem Label "handgemacht" produziert, werden auch die anderen Produkte im kleinen Hofatelier angeboten, darunter extrem leckeres Pesto, Holundersirup und Marmeladen. Dazu gibt es auch Gestricktes und Genähtes, alles aus Naturmaterial, vor allem aus selbstgesponnener Schafwolle.

Für alle, die in ihrem Garten noch Platz haben, wird es auch verschiedene Lavendelsorten zum Kauf geben.
An der Stelle sei auch nochmal auf die vielfältigen Freizeitangebote vonFrau Boehm hingewiesen:

____________________________________________________________________________________________ GESTALTEN mit Naturmaterialien – mit Holz, Farbe Schafwolle und den Naturmaterialien die wir bei einer Wanderung rund ums Haus sammeln gestalten wir Bilder und andere Naturkunstwerke ( Mai – Oktober ab 10 Uhr)

INSEKTENHOTEL mit Steinen, Stroh, Heu und Holz bauen wir für Wildbienen und andere Nützlinge eine Unterkunft die in jedem Garten aufgestellt werden kann ( Mai– Oktober ab 10 Uhr)

KRÄUTER am Wegesrand Wanderung entlang des Fahrradweges Rheinsberg – Dorf Zechlin. Sie erfahren bei einer ca. 2,5 Std. Wanderung interessantes und amüsantes über Kräuter und besuchen anschließend den Kräutergarten in unserer historischen Schrotmühle( ganzjährig dienstags 10 Uhr Treffpunkt Alter Bahnhof Linow) telefonisch Voranmeldung wird erbeten

DUFTSEIFE wir bestimmen und sammeln im Kräutergarten und den Wiesen Kräuter und Blüten , die wir dann zu feiner Duftseife verarbeiten (Mai– Oktober )

BIO PARFÜM aus Blüten, Kräutern und eigens in der Destillieranlage gewonnenen Ölen und Kräuterauszügen mischen wir unsere individuellen und einzigartigen Duftkreationen ( September)

SPINNEN mit Schafwolle - Wir spinnen unseren eigenen Faden am Spinnrad und lernen diesen zu verarbeiten .Anfänger können auch Grundkenntnisse im Stricken erlangen ( ab Oktober ) 3 Tage Kurs Unterbringung im Gästezimmer oder Ferienwohnung möglich

Sie finden den Mühlengarten und das "Gartenatelier Ute Boehm"
in der Chausseestr.28a 16831 Rheinsberg Ortsteil Linow am Ortsende3.

Dienstag, 24. Juni 2008

Gartenfreunde Aktuell 23. Juni

1. Tag der Offenen Rosengärten in Altglobsow am 21. Juni & Mittsommerfest auf dem Schleusenhof

Mit unserer Zeitangabe „…bis 17 Uhr“ hatten wir zwar diesmal Pech beim Diesner - Garten in der Seestrasse 8 a , der dann schon 13 Uhr geschlossen hatte, aber viele aus unserem Kreis trafen sich dann ganz ohne Verabredung um die Nachmittagszeit, um den einmalig blühfreudigen Garten der Familie Richter in der Seestrasse 12 d zu bestaunen. So ergab sich eine gemütliche Runde mit Staunen, Klönen und vielen Anregungen.Wenn es Vorzeigegarten für die Thematik Seenland gibt – dieser Garten von Richters gehört dazu. Am ruhigen See steigt vom breiten Steg ein Hügel hoch zu den Gebäuden, formale Gartenteile in der Nähe der Terrasse und naturnahe Räume rings ums Wasser bilden einen spannungsvollen Kontrast. Insbesondere die kleinen Margariteninseln, die unzähligen Rosen und die liebevollen Arrangements in absolut jeder Ecke zeugen von der Kreativität und Lust am Gärtnern. Ein hellblaues Holzferienhaus bietet für Ruhe suchende Urlauber den richtigen Rahmen, um die gestaltete Natur zu genießen und ganz nebenbei tuckert eine Gartenbahn durch die Gegend. Schon jetzt wurde – da viele den Garten verpasst hatten - mit Herrn Diesner vereinbart, dass die Gartenfreunde natürlich einfach mal einen extra Termin machen können, natürlich nicht nur jene, die es Samstag nicht geschafft haben – sondern auch alle, die sich die bis dahin erfolgten Veränderungen anschauen wollen, ein Termin ist noch nicht im Plan, wird aber rasch folgen. Ebenfalls reizvoll war auch das abendliche Fest auf dem Schleusenhof Regow bei Bredeeiche. In der urwüchsigen Natur und inmitten von einem natürlich gewachsenen Museum alter Landgeräte gab es leckeres Ziegengulasch – wer allerdings dann bei den Bräuchen rings um die Ziegen mitmachte und die kleinen Jungtiere sah, war sofort sicher, wo etwas Niedliches nie verzehren zu können…Für Vegetarier ist das auch der bessere Platz, es gibt leckeres Ziegenmilcheis und natürlich Käse aller Art. http://www.schleusenhof.de/2_kaesesorten.html

2. Der nächste Termin bei „Gartenfreunde zu Gast“
findet bei Frauke Streubel statt.

Viele in der Region kennen sie als engagierte Unternehmerin, die mit der http://www.berlinerlandpartie.de/die Stärken und Produkte der Region den Hauptstädtern nahe bringen will. Am 26. Juli sind wir bei ihr auf ihrem Gartengrundstück.
Anfahrtskizze

3. Am nächsten Wochenende sind alle zum Waldfest nach Menz eingeladen.
Unbedingt verbinden sollte man dies mit einem Ausflug ins neue Cafe auf dem Hof von Sabine Dietrich. Nachdem die Hotelbesitzerin und Malerin bereits ein erfolgreiches Landhotel betreibt, war der Bauernhof zuerst als Altersruhesitz geplant. Wer die aktive Chefin kennen lernt, kann sich Ruhe im Sinne von Nichtstun beim besten Willen nicht vorstellen. Und so entstand aus dem großen Hof mitten im Ort Menz eine geschmackvolle Hofanlage, in der künftig Malkurse, Landhochzeiten und Ausstellungen das Programm prägen werden. Ein herrlicher Raum auch für Feste und große Feiern – nur bis zum Roofensee, da sind es noch ein paar Schritte. http://www.kuenstlerhof-roofensee.de/kaffee.htm

Impressionen von der Oder

Impressionen von der Oder

Gartenreise zur Oder

Gartenreise zur Oder

Am schönsten ist es im Grünen

Am schönsten ist es im Grünen

Impressionen aus dem Reederei-Garten

Impressionen aus dem Reederei-Garten

Feedback zum Kräuterworkshop - DANKE


Liebe Kräuterlinge,
ich hoffe, ihr seid alle wohlbehalten nach Hause gekommen mit einem geschärften Blick für die Schätze der Natur und Freude über einen sonnigen Tag im Kreise "Gleichgesinnter" Mitmenschen. Ich danke euch für euren Einsatz und die innere Freude, die ich dabei beobachten durfte!
Im Namen aller Kräuterlinge nochmals herzlichen Dank an Sie, liebe Frau Witt und an Herrn Witke für Ihre wunderbare Gastfreundschaft in Ihrem "Garten Eden" , verbunden mit einem ganz herzlichen Gruß an Frau Hirt.! Ich glaube, wir haben bei und mit Ihnen Stunden verbracht, die über den Tag hinaus - und dies nicht nur energetisch gesehen - Wärme geben. Eure / Ihre Gabriele Thöne.